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Michael Carter-Williams (r.) verbockte einen Schnellangriff
Michael Carter-Williams (r.) verbockte einen Schnellangriff © Getty Images

Ohne Paul Zipser und zwei Stars kassieren die Chicago Bulls ihre dritte Niederlage in Folge. Bei den Timberwolves gibt es von Beginn an nichts zu ernten.

Ohne den wegen einer Sehnenentzündung pausierenden Paul Zipser haben die Chicago Bulls im Kampf um die Playoffs einen Rückschlag erlitten. Bei den Minnesota Timberwolves kassierten die Bulls, die auch ohne ihre Superstars Dwyane Wade und Jimmy Butler auskommen mussten, eine 89:117-Pleite. Zipser hatte zudem mit Magenproblemen zu kämpfen.

Nach der einzigen Bulls-Führung im gesamten Spiel zum 4:2 übernahmen die Timberwolves das Kommando und überranten die Gäste bis Ende des ersten Viertels. Vor allem Andrew Wiggins bekamen die Bulls nicht unter Kontrolle. Der Nummer-1-Pick des Drafts 2014 machte 14 seiner insgesamt 27 Punkte im ersten Abschnitt, der mit 34:17 endete.

Die Bulls fanden weiter nicht in die Partie, während sich die Timberwolves in einen kleinen Rausch spielten. Sechs Spieler sammelten eine zweistellige Punkteausbeute.

Neben Wiggins ragten Karl Anthony Towns mit 22 Punkten und Gorgui Dieng mit 10 Zählern und 13 Rebounds aus einer starken Kollektivleistung heraus. Für die Bulls legten Doug McDermott und Bobby Portis jeweils 16 Punkte auf.

Symptomatisch für die Leistung der Bulls war ein Fastbreak am Ende des dritten Viertels. Michael Carter-Williams beendete einen Vier-gegen-Eins-Fastbreak damit, den Ball per No-Look-Pass ins Aus zu befördern.

Mit nunmehr 26 Erfolgen bei 29 Niederlagen liegen die Bulls auf Platz sieben der Eastern Conference. Die Timberwolves  bleiben trotz ihres 21. Saisonsieges 13. der Western Conference (SERVICE: Die Tabellen der NBA).

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