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2017 Las Vegas Summer League - Los Angeles Lakers v Cleveland Cavaliers
Lonzo Ball legte sein zweites Triple-Double in Diensten der Lakers auf © Getty Images

Lonzo Ball verbucht sein zweites Triple-Double für die Lakers in Folge - und sorgt mit seiner Schuh-Wahl erneut für Aufregung.

Lakers-Rookie Lonzo Ball hat noch kein NBA-Spiel absolviert - und trägt sich doch schon in die Geschichtsbücher der Liga ein.

Beim 94:83-Sieg über die Cleveland Cavaliers in der NBA Summer League verbuchte das Mega-Talent mit 16 Punkten, zehn Assists und zwölf Rebounds sein zweites Triple-Double in den letzten drei Spielen und kratzt nun sogar an einem Triple-Double pro Spiel im Schnitt.

"Wieder großartig"

In 13 Jahren Summer League hatte noch kein Neuling überhaupt einmal zweistellige Werte in drei Kategorien aufgelegt. Ball brauchte nur vier Spiele, um diesen Rekord nun geradezu zu pulverisieren. Im Spiel gegen Philadelphia hatte er am Mittwoch zudem mit 36 Punkten einen neuen Highscore für den Sommer aufgestellt.

"Lonzo war heute wieder großartig", lobte Summer-League-Coach Jud Buechler den großen Hoffnungsträger der Lakers nach dem Sieg gegen den Vize-Champion.

Schuhwahl sorgt für Aufregung

Wie gewohnt sorgte der 19-Jährige aber nicht nur sportlich für Aufsehen. Nachdem er unlängst in Nike Kobe AD Sneakers statt in Schuhen seiner eigenen Marke Big Baller Brand auflief, entschied sich der Spielmacher am Donnerstag für die Adidas-Sneaker von NBA-Superstar James Harden.

"Mit der Big Baller Brand hast du die Freiheit zu tun, was immer du willst", sagte Ball nach der Partie zu ESPN. "Ich zeige das."

Ball brillierte gegen Cleveland wieder einmal mit seinen langen Pässen über das ganze Spielfeld, mit denen er maßgeblich dafür sorgte, dass sich Teamkollege Kyle Kuzma mit 20 Punkten zum Topscorer der Lakers aufschwingen konnte.

Ball bleibt bescheiden

"Er ist einfach unglaublich gut darin, sich den Ball zu schnappen und ihn nach vorne zu treiben. Wir wollen, dass er das Tempo für unser Team, für unser Spiel vorgibt", schwärmte Coach Buechler.

Bei all dem Lob bleibt das Wunderkind selbst auffallend bescheiden: "Ich spiele einfach so, wie ich immer spiele. Meine Mitspieler sind es, die rennen, sie machen das Spiel, fangen, werfen, treffen. Also: Respekt an sie."

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