vergrößernverkleinern
2017 NBA Finals - Game Five
Kevin Durant (l.) und Stephen Curry sind sich bei der Auswahl der Schuhe nicht einig © Getty Images

Bei den Golden State Warriors sind sich die beiden Superstars Kevin Durant und Stephen Curry uneins, welche Schuhe von welcher Marke wirklich gefragt sind.

Bei NBA-Champion Golden State Warriors spielen mit Steph Curry und Kevin Durant zwei absolute Superstars. In Sachen Schuhe liegen die beiden aber ganz offensichtlich nicht auf einer Wellenlänge.

Im vergangenen Monat sagte Durant im Interview mit dem Podcast-Netzwerk The Ringer, dass "niemand bei den Warriors mit Schuhen der Marke Under Armour spielen möchte."

Durant, seit 2014 Werbeträger der Konkurrenzfirma Nike, irritierte mit den Aussagen vor allem einen - Stephen Curry.

Curry, der 2013 von Nike zu Under Armour wechselte, hat nun im Magazin Charlotte Observer auf die Aussagen seines Teamkollegen reagiert. "Wenn ich mir anschaue wo wir vor vier Jahren standen und wo wir heute stehen - da kann man mir nicht erzählen, dass niemand unsere Schuhe tragen will. Das weiß ich ganz sicher."

Ärger bei den Warriors?

Trotz der Aufregung um Durants Aussagen erklärte Curry, dass diese ihn nicht verärgert hätten. Dennoch deutet der Vorfall auf Probleme bei der Teamchemie hin, denn Durant weiß genau, dass Curry die Werbefigur von Under Armour ist.

Umso überraschender ist diese Provokation von KD. Auch mit Russell Westbrook soll Durant ja in Oklahoma City am Ende nicht mehr das beste Verhältnis gepflegt haben.

Under Armour schweigt

Verantwortliche von Under Armour wollten sich zur Debatte nicht äußern. Durant war selbst einmal kurz davor für Under Armour zu werben. 2014 bot die Firma Durant einen 10-Jahres-Vertrag im Wert von 265 Millionen Dollar. Offenbar konnte Nike dieses Angebot noch überbieten.

In der Saison 2015/16 wurden mit Schuhen und Klamotten rund um Steph Curry circa 200 Millionen Dollar verdient. Im vergangen Jahr gingen die Erlöse zurück, weil die Schuhe von den Verbrauchern nicht gut angenommen wurden.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel