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Giannis Antetokounmpo (l.) und dirk Nowitzki wären fast Teamkollegen geworden © dpa Picture Alliance

Die Dallas Mavericks wollten 2013 NBA-Jungstar Giannis Antetokounmpo draften, aber Eigentümer Mark Cuban verhinderte den Deal - wegen Dwight Howard.

Giannis Antetokounmpo ist das Gesprächsthema der jungen NBA-Saison (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US ).

Der "Greek Freak" ist aktuell mit über 31 Punkten pro Partie Topscorer vor den Megastars James Harden oder LeBron James und ist mit seinen Dunkings und Blocks der wandelnde Highlight-Clip.

Während alle Kontrahenten die Milwaukee Bucks um Antetokounmpo beneiden, dürfte der Frust bei den miserabel gestarteten Dallas Mavericks besonders groß sein.

Coach Rick Carlisle sagte nach der 13. Saisonpleite gegen San Antonio, dass sich das Team nach Verstärkungen umschaut - vor allem auf dem Flügel, wo der Freak zu Hause ist.

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Cuban verhinderte "Greek Freak" in Dallas

Dabei hätten sie den Griechen so leicht haben können. Denn um ein Haar wäre er als Rookie Kollege von Dirk Nowitzki geworden.

Teampräsident Donnie Nelson hatte sich im Draft 2013 an Position 13 schon auf diesen athletischen Youngster mit dem komplizierten Nachnamen festgelegt, aber Eigentümer Mark Cuban funkte dazwischen und sorgte für ein weiteres Horror-Kapitel in der Draft-Historie der Mavs.

"Donnie und unsere Leute sagten alle: 'lasst uns den Greek Freak holen', aber wir hatten nur zwei Tapes und ihn nur einmal live gesehen. Es war eben das Jahr, als wir Dwight Howard wollten. Das war unser Plan. Es hat nicht geklappt", bekannte Cuban bereits im Sommer.

Dwight Howard war schuld

Um Howard einen Maximalvertrag anbieten zu können, musste Dallas bei den Rookies sparen. Deshalb wählten sie Kelly Olynyk, schickten ihn am Draftabend nach Boston für Lucas Nogueira (Pick 16).

Dieser wurde zusammen mit dem aktuellen Bayern-Star Jared Cunningham und Mike Muscala nach Atlanta weitergereicht - für Point Guard Shane Larkin (Pick 18). Damit sparten die Mavericks 400.000 Dollar.

Es ist bittere Ironie, dass sie über Jahre vergeblich versuchten, einen Superstar zu verpflichten, der neben Nowitzki glänzen und ihn ultimativ ersetzen könnte, statt sich Antetokounmpo genau dazu aufzubauen.

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