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Denvers Manning pulverisiert Favres Touchdown-Rekord und lässt den 49ers keine Chance. Dallas' Murray erreicht Historisches.

Peyton Manning hat am 7. Spieltag der Saison 2014 Brett Favre als Quarterback mit den meisten Touchdowns in der Geschichte der NFL abgelöst und seine Denver Broncos zu einem souveränen Sieg geführt (Die NFL LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Manning, mit 506 Touchdowns ins Spiel gegen die San Francisco 49ers gegangen, fand drei Teamkollegen in der Endzone und verbesserte Favres Rekord (508) auf 510 Touchdowns.

"Ich verspüre Demut und fühle mich unglaublich geehrt", sagte der neue Rekordhalter Manning: "Ich bin all meinen Mannschaftskameraden und Trainern dankbar, die mich so sehr unterstützt haben"

"Hochverdient. Gratulation, dass Du meinen Rekord gebrochen hast. Auf geht's zur 600", schrieb Favre, der langjährige Quarterback der Green Bay Packers, bei Twitter.

Am Ende bedeutete die Gala-Leistung Mannings einen klaren 42:17 (21:10)-Sieg für Denver (5-1), das weiterhin an der Tabellenspitze der AFC West steht.

Manning brachte es auf 318 Yards und leistete sich dabei keine Interception, ganz im Gegensatz zu 49ers-Spielmacher Colin Kaepernick.

Kaepernick ausgewechselt

Dem Quarterback San Franciscos gelang bei 263 Yards Raumgewinn nur ein Touchdown (1 Interception), am Ende wurde er gar durch Blaine Gabbert ersetzt. Zusätzlich musste Kaepernick sechs Sacks einstecken.

Bei den Broncos überzeugte Receiver Demaryius Thomas mit zwei Touchdowns und 171 Yards, die anderen beiden Pässe in der 49ers-Endzone fingen Wes Welker und Emmanuel Sanders.

Running Back Ronny Hillman verbuchte 74 Yards und zwei Touchdowns.

Dass 510 Touchdowns einen Quarterback nicht zur absoluten Respektsperson machen, bewiesen Sanders, Thomas und Welker bei den Feierlichkeiten zu Mannings Rekord (Alles zur NFL auch bei SPORT1 im Free TV - Do. 18 Uhr "Inside US Sports").

"Schweinchen in der Mitte"

Als der Quarterback den Touchdown-Ball bekommen sollte, nahm ihn das Trio in die Tratze und ließ den 38-Jährigen wie einen Schulbuben vergeblich nach dem Ei springen.

"Ich hatte schon Gerüchte gehört, dass sich die Jungs etwas überlegt haben", erklärte Manning: "Die Drei sind alle Top-Athleten, und meine Sprungkraft ist nicht mehr die Beste. "Schweinchen in der Mitte" habe ich zuletzt als 8-Jähriger gespielt. Daran werde ich mich immer erinnern."

SPORT1 blickt auf weitere Partien des 7. Spieltages der NFL:

- Dallas Cowboys - New York Giants 31:21

Die Dallas Cowboys fuhren in der hart umkämpften NFC East einen wichtigen 31:21-Erfolg gegen Division-Rivalen New York Giants ein und setzten sich dank der spielfreien Woche der Philadelphia Eagles mit sechs Siegen bei nur einer Niederlage an die Tabellenspitze.

Quarterback Tony Romo führte sein Team souverän über das Feld und brachte bei 279 Yards Raumgewinn drei Touchdowns (1 Interception) an die Kollegen.

Murray läuft und läuft

Dez Bryant fing neun dieser Pässe und sorgte für 151 Yards. Bester Offenisv-Spieler der Cowboys war aber einmal mehr DeMarco Murray.

Der Running Back brachte es auf 121 Yards und ist damit der erste Spieler in der Geschichte der NFL, der in seinen ersten sieben Saisonspielen immer über 100 Yards lief.

Murray kommt damit auf insgesamt 913 Yards, ein Wert, den nur drei NFL-Teams als komplette Mannschaft überbieten können: die Jets, Ravens und Seahawks.

Bei den Giants, die ohne den verletzten Victor Cruz antreten mussten, zeigte sich Quarterback Eli Manning vom Eagles-Debakel aus Woche 6 erholt und erzielte drei Touchdowns (248 Yards).

Zweimal fand er dabei Rookie Odell Beckham Jr., der in seinem erst dritten Spiel erneut sein großes Potenzial aufblitzen ließ.

Nach dem Spiel zollte er der Leistung Murrays Respekt, Trikottausch inklusive.

- Detroit Lions - New Orleans Saints 24:23

Die New Orleans Saints blamierten sich beim Auswärtsspiel gegen die Detroit Lions gehörig.

3:38 Minuten vor dem Ende des Spiels lagen die Saints mit 23:10 in Führung, doch zwei späte Touchdowns der Lions drehten das Spiel in einen 24:23-Sieg für Detroit.

Golden Tate (154 Yards) erzielte nach einem 73-Yards-Pass von Matt Stafford das 16:23, Corey Fuller glich kurz nach der Two-Minute-Warning auf 23:23 aus. Kicker Matt Prater bewahrte die Nerven und brachte Detroit mit 24:23 in Führung.

Dass die Lions die Möglichkeit zum zweiten Touchdown so schnell bekamen, lag an Glover Quin, der Drew Brees' Pass abfing und den Ball an die 14-Yard-Linie der Saints zurücktrug.

Brees brachte es auf 342 Yards (2 Touchdowns, 1 Interceptions), Stafford lieferte 299 Yards (2 Touchdowns, 2 Interceptions) ab.

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