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DeMarco Murray-Dallas Cowboys-Chicago Bears-Tackle
DeMarco Murray lieferte für die Cowboys gegen Chicago 179 Rushing Yards ab © getty

München - Der Running Back führt die Dallas Cowboys zum Sieg bei den Chicago Bears. Damit sind die Texaner wieder auf Playoff-Kurs.

Tony Romo und DeMarco Murray mussten in der Vorwoche viel Kritik einstecken. Das NFL-Starduo der Dallas Cowboys kam im Thanksgiving-Match mit 10:33 gegen die Philadelphia Eagels unter die Räder.

Nun konnten sich die beiden mit "America's Team" rehabilitieren. Mit einem 41:28-Erfolg bei den Chicago Bears untermauerten die Cowboys am 14. Spieltag ihre Ambitionen auf einen Playoff-Platz.

Dallas steht mit neun Siegen und vier Niederlagen weiterhin auf Platz zwei in der NFC East.

In der kommenden Woche geht es für die Texaner zu den Eagels. In Philadelphia könnte eine Vorentscheidung um Platz eins in der Division fallen (Die NFL LIVE im TV auf SPORT1 US und im LIVESTREAM).

Murray mit Saisonrekord

Murray war es zu verdanken, dass die Cowboys ihre Ausgangslage verbesserten. Die Bears-Defense bekam den Running Back nicht in den Griff.

Am Ende standen 179 Rushing Yards in seiner Statistik - das ist ein neuer Saisonbestwert für Murray. Einmal brachte er den Ball in die Endzone (Alles zur NFL auch bei SPORT1 im Free TV - Do. 18 Uhr "Inside US Sports").

Es war Murrays elftes 100-Yards-Spiel in der laufenden Saison. Damit zog er mit dem unvergessenen Emmitt Smith, der 1995 den bislang letzten Super Bowl nach Dallas holte, in der Franchise-Chronik gleich.

In Chicago legten die Cowboys den Grundstein zum Erfolg im dritten Viertel. Hier bauten sie den Vorsprung von 14:7 auf 35:7 aus.

Romy feierte in diesem Abschnitt zwei seiner drei Touchdown-Pässe. Trotzdem analysierte der Star-Quarterback das Spiel nüchtern. "Schön und gut. Wir haben unsere Ziel aber noch vor uns", erklärte Romo.

Er will die Cowboys nach 2009 wieder in die Playoffs führen. Um dieses Ziel zu erreichen, dürfen sie sich aber nicht so Einbrüche wie im Schlussabschnitt leisten.

Bailey beruhigt die Cowboys

Die Bears kamen noch mal zurück. 6:09 Minuten vor dem Spielende konnten sie auf 28:38 verkürzen. Quarterback Jay Butler, bei dem am Ende 341 Yards und zwei Touchdowns in der Statistik standen, drehte in dieser Phase auf.

Erst Dan Baileys Field Goal zum Endstand konnte die Cowboys beruhigen.

Sein Treffer machte Chicagos letzte Hoffnungen auf ein Playoff-Ticket zunichte. Die Bears liegen in der NFC North auf dem letzten Platz - die Bilanz von fünf Siegen und acht Niederlagen gibt wenig Anlass zum Optimismus.

Marshall gibt Entwarnung

Neben der Niederlage gab es einen weiteren Rückschlag: Bears' Wide Receiver Brendon Marshall zog sich eine Rippenverletzung zu und musste mit dem Krankenwagen abtransportiert werden.

Ein Tweet sorgte für leichte Entwarnung bei den Bears-Fans. "Danke für die Gebete. Mir geht es gut", schrieb Marshall.

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