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Aldon Smith von den San Francisco 49ers hebt den Finger
Aldon Smith wurde von den San Francisco 49ers entlassen © Getty Images

Eine erschreckende Statistik wirft ein schlechtes Licht auf die NFL. Demnach gab es in den letzten fünf Jahren im Schnitt etwa eine Festnahme eines Profis pro Woche.

Die kriminelle Energie der Footballer aus der US-Profiliga NFL bleibt unvermindert hoch. Laut einer Statistik des US-Journalisten Mike Rosenberg ist es von August 2010 bis August 2015 zu 260 Festnahmen wegen Verstößen gegen das Gesetz gekommen. Dies entspricht etwa einer Festnahme pro Woche.

"Spitzenreiter" in der Bilanz des Schreckens sind die Minnesota Vikings mit 18 Festnahmen, dahinter folgen die Denver Broncos (16), die Indianapolis Colts sowie die Tampa Bay Buccaneers (jeweils 13).

Fast schon vorbildlich verhalten sich dagegen die Spieler der Houston Texans, lediglich ein Profi des Klubs kam im ausgewerteten Zeitraum in Haft. Für seine Statistik zog Rosenberg Informationen der Tageszeitungen USA Today und San Diego Union-Tribune heran.

NFL-Profis geraten regelmäßig wegen krimineller Vergehen in die Schlagzeilen. In der abgelaufenen Saison gab es gleich mehrere Fälle von häuslicher Gewalt, auch das Fahren unter Alkoholeinfluss kommt immer wieder vor.

In der vergangenen Woche hatten die San Francisco 49ers Aldon Smith nach der dritten Festnahme binnen drei Jahren gefeuert. Erst diese Woche kam es bei den New York Jets zu einer Kabinenschlägerei. Dabei brach Linebacker Ikemefuna Enemkpali Quarterback Geno Smith den Kiefer und wurde sofort entlassen.

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