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Jen Welter wurde 2010 und 2013 mit den USA Weltmeisterin im Frauen-Football
Jen Welter wurde 2010 und 2013 mit den USA Weltmeisterin im Frauen-Football © twitter.com/jwelter47

Jen Welter begleitet Box-Champion Floyd Mayweather zum Ring - trotz seiner Vorgeschichte als Frauenschläger. Die Kritik daran versteht sie nicht.

Jen Welter ist die erste Frau, die in einem NFL-Team eine Trainerrolle innehat, ein Engagement, das weltweit für seine historische Bedeutung gefeiert wurde.

Nun steht die 37-Jährige in der Kritik – weil sie einen Mann unterstützt, der mit Frauen eine brisante Vorgeschichte hat.

Welter hat die Einladung von Box-Champion Floyd Mayweather angenommen, Teil seiner Entourage für seinen letzten Kampf gegen Andre Berto in der Nacht zum Sonntag zu sein.

Mayweather stand mehrfach wegen häuslicher Gewalt im Visier der Justiz, musste einmal gar ins Gefängnis - und hat nie Bedauern über seine Taten geäußert. Welters Unterstützung für Mayweather sorgt folglich für Unmut. Sie verteidigt es allerdings - und argumentiert, dass sie positiven Einfluss auf Mayweather ausüben kann.

"Ich sehe es als Schritt in die richtige Richtung an, dass er den Kontakt zu einer starken, gebildeten Frau sucht", twitterte Welter.

Auf Nachfrage eines Journalisten fügte sie an: "Mein Thema ist die häusliche Gewalt, die in der Zukunft passieren kann. Ich weiß nicht, ob ich ihm helfen kann, aber Ablehnung hätte nicht geholfen."

Welter, selbst aktive Footballerin, ist in der Preseason Linebacker-Trainerin bei den Arizona Cardinals.

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