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Denver Broncos v Detroit Lions
Peyton Manning sorgte gegen Detroit für zwei Touchdown-Pässe © Getty Images

Peyton Manning ist auch mit 39 Jahren nicht zu stoppen. Gegen Detroit folgt er Brett Favre in die Geschichtsbücher. Die Lions bäumen sich nur kurz auf.

Peyton Manning und die Denver Broncos haben auch in Woche drei ihre weiße Weste gewahrt und die Detroit Lions mit 24:12 (14:6) abgefertigt.

Überragender Mann bei den Broncos war einmal mehr Quarterback Peyton Manning, der 31 von 42 Pässe an seine Kollegen brachte und bei 324 Passing Yards zwei Touchdown-Pässe ablieferte.

Zwar leistete sich der 39-Jährige auch eine Interception, doch der kleine Fauxpas fiel angesichts eines weiteren Rekords unter den Tisch.

Auf Brett Favres Spuren

Manning (6.008) wurde nach Brett Favre der zweite Quarterback der NFL-Geschichte, der mehr als 6.000 Pässe erfolgreich an den Mann gebracht hat.

Ebenso erfreulich für den Football-Rentner: Nach sieben Sacks in den ersten beiden Spielen der Saison beschützte die Broncos-O-Line ihren Quarterback deutlich besser und Manning ging nur einmal durch die Lions zu Boden.

"Wir haben ihn viel besser beschützen können", zeigte sich Denvers Trainer Gary Kubiak zufrieden.

Strafe für unsportlichen Jubel

Nach einem ersten Viertel ohne Punkte kam Denvers Offense ins Rollen. Ronnie Hillman und Demaryius Thomas besorgten für die Broncos die 14:6-Führung, Joique Bell punktete für Detroit.

Thomas fing neun Pässe für 92 Yards und wurde bei seinem Touchdown-Jubel für unsportliches Verhalten bestraft. Der Broncos-Receiver lief nach seinem sensationellen Catch über Darius Slay hinweg rückwärts in die Endzone.

Lions-Spielmacher Matt Stafford (2 Interceptions, 1 Fumble) brachte kurz nach der Pause mit seinem Pass auf Ameer Abdullah (12:14) wieder Spannung in die Partie, doch im letzten Viertel übernahmen die Broncos wieder das Kommando.

Erinnerung an Super-Bowl-Saison

Mit Mannings zweitem Touchdown-Pass auf Owen Daniels 2:28 Minuten vor dem Ende machte Denver den Sack zu und feierte den dritten Sieg.

Einen derart erfolgreichen Saisonstart legten die Broncos zuletzt 2013 hin, am Ende stand Denver im Super Bowl XLVIII.

Für die Detroit Lions könnte die Saison bereits nach Woche drei und der dritten Niederlage in Serie so gut wie zu Ende sein.

"Nach drei Spieltagen werden keine Trophäen verteilt, wir haben noch 13 Spiele", wollte Lions-Coach Jim Caldwell nichts von einer Krise wissen: "Unsere Saison ist noch nicht gelaufen."

Seattle zerlegt Chicago

So schlecht sind die Lions aber seit 2010 nicht mehr gestartet und am nächsten Spieltag wartet das harte Duell gegen den Super-Bowl-Champion des Jahres 2014 aus Seattle auf Detroit.

Die Seahawks brachten sich in Woche drei mit einem 26:0 gegen die Chicago Bears in Stimmung, Buffalo und Arizona feierten ebenfalls deutliche Siege.

Die Bills verpassten den Miami Dolphins eine 41:14-Abreibung, die San Francisco 49ers gerieten gegen die Cardinals mit 47:7 noch etwas heftiger unter die Räder.

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