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Le'Veon Bell (r.) jubelt mit Mitspieler Roosevelt Nix
Le'Veon Bell (r.) sicherte den Steelers den späten Sieg © Getty Images

Pittsburgh dreht das Spiel in San Diego in letzter Sekunde - obwohl dem Team Zeit geklaut wird. Roethlisbergers Ersatz trumpft spät auf. Ein Charger schreibt Geschichte.

Die Pittsburgh Steelers haben im Monday Night Game der NFL einen dramatischen Sieg eingefahren. Die Steelers gewannen am 5. Spieltag bei den San Diego Chargers mit Ablauf der Uhr 24:20 (3:7).

In der letzten Sekunde erzielte Running Back Le'Veon Bell (111 Rushing Yards) mit einem Touchdown die Entscheidung für Pittsburgh. (Die NFL LIVE im TV auf SPORT1 US)

Uhr-Panne bleibt ohne Folgen

Mit Bells Heldentat entging die NFL großem Ärger. Denn vor Pittsburghs letztem Drive hatte es einen massiven Fehler bei der Shotclock gegeben, der den Steelers letztlich den Sieg hätte kosten können.

Nach San Diegos Kick-off und dem folgenden Touchback der Steelers hätte die Uhr normalerweise angehalten werden müssen. Stattdessen liefen jedoch ganze 18 Sekunden herunter, während Pittsburghs Offense auf das Feld trabte.

Statt mit 2:56 Minuten blieben den Steelers nur 2:36 Minuten Restzeit für ihre letzte Angriffsperiode. Steelers-Trainer Mike Tomlin gab nach der Partie an, von der Fehlfunktion nichts mitbekommen zu haben, ein NFL-Sprecher wollte sich nicht äußern.

Roethlisberger-Ersatz dreht auf

Am positiven Ausgang trotz der Panne hatte Pittsburghs Quarterback Mike Vick, der zum zweiten Mal in Folge für den verletzten Ben Roethlisberger begann, großen Anteil.

Der 35-Jährige steigerte sich nach schwachem Start, brachte 13 von 26 Pässen für 203 Yards und einen Touchdown an seine Mitspieler. Mit einem Lauf über 24 und einem Pass über 16 Yards trug er die Steelers direkt vor die Endzone.

Mit der letzten Aktion des Spiels sicherte Bell schließlich den Sieg.

Für die Steelers war es der dritte Saisonsieg. Das Tomlins Team belegt damit in der AFC North den zweiten Platz hinter den noch ungeschlagenen Cincinnati Bengals. (SERVICE: Die Tabelle der NFL)

Gates schreibt Geschichte

Bei den Chargers überzeugte vor allem Antonio Gates. Der Tight End machte sein erstes Saisonspiel nach einer Doping-Sperre und brachte es gleich auf 92 Yards und zwei Touchdowns.

Mit insgesamt 101 ist der 35-Jährige nach Tony Gonzales (111) erst der zweite Tight End mit über 100 Touchdowns.

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