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Detroit Lions v Seattle Seahawks
Calvin Johnson verliert den Ball gegen Cam Chancellor - die Seattle Seahawks siegen © Getty Images

Seattle und München - Seattle besiegt in einer engen Partie die noch sieglosen Detroit Lions. Eine illegale Defensivaktion auf den letzten Zentimetern rettet dem Vizemeister den Erfolg.

Die Seattle Seahawks haben den zweiten Sieg der laufenden NFL-Saison errungen. Im Monday Night Game des 4. Spieltages besiegte Seattle die noch sieglosen Detroit Lions mit 13:10 (10:3).

Ohne ihren verletzten Star Marshawn Lynch gelang den Seahawks ein Touchdown durch Wide Receiver Doug Baldwin. Der Vizemeister stellte taktisch insgesamt mehr auf Passspiel um und kam dadurch auf 287 Yards Raumgewinn. Vertreter Thomas Rawls kam auf magere 48 Yards bei 17 Läufen (Die NFL auf LIVE im TV auf SPORT1 US ).

"Es war im Nachhinein sicher ein glücklicher Sieg", sagte Seattles Head Coach Pete Carroll im Anschluss an den zweiten Erfolg im vierten Spiel des Vizemeisters.

Chancellor als Held, aber Fehlentscheidung

Die Defensive zeigte sich einmal mehr als Schlüsselfaktor beim Sieg. Verteidiger Kam Chancellor provozierte kurz vor Ende der Partie einen Ballverlust bei Gegenspieler Calvin Johnson an der Ein-Yard-Linie. Es wäre die Führung für Detroit gewesen.

Eigentlich hätte es aber einen ersten Versuch für die Lions von der Ein-Yard-Linie geben müssen, denn Seattles K.J. Wright schlug den freien Ball absichtlich aus der eigenen Endzone ins Aus. Das ist nicht erlaubt. Die Schiedsrichter ließen jedoch weiterlaufen und sprachen den Ball den Seahawks zu.

"Den Ball aus der Endzone ins Aus zu schlagen, ist ganz klar illegal. Die Lions hätten das Angriffsrecht bekommen müssen", bestätigte der frühere NFL-Referee Gerry Austin bei ESPN.

Lions bleiben sieglos

Im Anschluss Quarterback Russell Wilson (40 Laufyards) mit einem 50-Yards-Geschoss beim dritten Versuch und machte damit den Sack zu. Für die Lions ist die vierte Niederlage im vierten Spiel der schlechteste Saisonstart seit 2010.

"Was kannst du schon tun? Wir werden jetzt bestimmt nicht heulen", sagte Detroits Coach Jim Caldwell nach der bitteren Schlappe. Das Problem lag einmal mehr an der hochkarätig besetzten Offense. Quarterback Matt Stafford erzielte 73 seiner 203 Yards Raumgewinn erst in dem letzten Drive. Superstar Calvin Johnson brachte es auch nur auf 56 Yards - und hatte den Fumble zu verantworten.

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