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Houston Texans v Carolina Panthers
Cam Newton wurde 2011 von den Carolina Panthers an Position 1 gedraftet © Getty Images

Cam Newton, Quarterback der Carolina Panthers stört sich daran, dass Sportreporter voraussagen können, was sie wollen. Sie sollten finanziell dafür haften.

Journalisten sollen Gehaltsabzüge bekommen, wenn sie schlechte Prognosen abliefern – mit dieser Idee macht NFL-Quarterback Cam Newton auf sich aufmerksam.

Newton ist Spielmacher der Carolina Panthers, die in der laufenden Saison alle fünf Spiele gewonnen haben, womit nicht jeder gerechnet hätte.

Bei einem Medientermin am Mittwoch fragte ein Reporter Newton deshalb zu seiner Meinung über die Journalisten - worauf der grundlegende Fragen aufwarf.

"Bei allem Respekt: Ich finde die Medien oft komisch", hielt er fest: "In eurem Job könnt ihr leicht zurücknehmen was ihr sagt. Da ist keine Gefahr wenn jemand siegt: Dieses Team wird gewinnen." Journalisten würden aufpassen, "wenn es mit Gehaltseinbußen oder mit einem Anreiz verbunden wäre".

Extra-Prämie bei richtigen Voraussagen

Wie der aussehen sollte? "Wenn einer ein gewagtes Statement abgibt und Recht behält, soll er eine Gehaltserhöhung bekommen. Aber wenn nicht, dann auch einen Abzug."

Wer das Geld bekommen sollte? "Es soll direkt an die Cam Newton Foundation gehen." In der Stiftung kümmert Newton sich um benachteiligte Jugendliche.

Newton selbst hat übrigens keine journalistischen Ambitionen. Auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, eine Zweitkarriere als TV-Experte hinzulegen antwortete er: "Nein, ich bin kein Medientyp. Ich will nicht, dass mein Gesicht so viel im Fernsehen ist."

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