vergrößernverkleinern
New England Patriots v Houston Texans
Rob Gronkowski fängt beim Comeback den Touchdown zum 17:6 © Getty Images

München und Houston - Tight End Rob Gronkowski meldet sich beim Sieg in Houston eindrucksvoll zurück. Vollmers Team vermeidet eine historische Serie und hat den Heimvorteil wieder in Hand.

Die New England Patriots haben sich dank der Rückkehr von Rob Gronkowski ihr Playoff-Ticket am 14. Spieltag der NFL gesichert.

Das Team des deutschen Offensive Tackles Sebastian Vollmer setzte sich bei den Houston Texans mit 27:6 (17:6) durch und beendete nach zwei Niederlagen seine Mini-Krise (Die NFL auf LIVE im TV auf SPORT1 US ).

Nachdem er letzte Woche wegen einer Knieverletzung pausieren musste, meldete sich Tight End Gronkowski mit 87 Yards und dem wichtigen Touchdown zum 17:6 kurz vor der Halbzeit zurück. "Er hat gigantischen Einfluss auf unser Offensivspiel. Er hat sich durchgebissen, ich bin sehr stolz auf ihn. Im Football geht es um Vertrauen und niemandem vertraue ich mehr als Gronk", sagte Spielmacher Tom Brady.

Patriots haben Heimvorteil in der Hand

Dank der Niederlagen der Denver Broncos und Cincinnati Bengals schoben sich die Pats (11 Siege - 2 Niederlagen) in der AFC auch wieder auf Rang eins und können aus eigener Kraft den Heimvorteil für die Playoffs erreichen.

Zudem haben Star-Quarterback Brady (226 Yards, 2 Touchdowns) und Co. seit 2002 nicht mehr drei Partien in Folge verloren. In der kommenden Woche können sie mit einem Sieg oder einer Niederlage der New York Jets den zwölften Divisionstitel innerhalb von 13 Jahren perfekt machen.

"Es ist immer schön, einen Touchdown zu machen. Der sieg war dann die Krönung", sagte Gronkowski. Coach Bill Belichick lobte die Kampfstärke seines verletzungsgebeutelten Teams. "Einige Jungs haben sich heute in den Vordergrund gespielt. Genau das brauchen wir", sagte der knurrige Cheftrainer.

Verteidigung plagt Hoyer

Neben Brady und Gronkowski war die Verteidigung besonders gut aufgelegt. Insgesamt fünfmal sackten sie Ex-Patriot Brian Hoyer und gestatteten dem Spielmacher nur 155 Yards. Nur einem Monat ach seiner letzten Gehirnerschütterung besteht erneut Verdacht darauf. "Es sieht danach aus, aber ich bin nicht sicher", sagte Texans-Coach Bill O'Brien.

Die Texans ( 6 Siege - Sieben Niederlagen) haben in der schwachen AFC South trotzdem noch Chancen auf die Playoffs. Sie liegen mit den Indianapolis Colts gleichauf an der Spitze. Abwehr-Star J.J. Watt spielte trotz einem am Mittwoch erlittenen Handbruch.

"Es macht schon Probleme, ist aber nicht so schlimm. Das ist Football. Jeder spielt mit Schmerzen", meinte Watt. Dem letztjährigen Top-Draftpick Jadeveon Clowney gelang sein erstes Spiel mit zwei Sacks. Vollmer machte als Left Tackle meist gegen Watt einen soliden Job.

Packers feiern Heimsieg

Die Green Bay Packers verteidigten ihren Spitzenplatz in der NFC North mit einem souveränen 28:7 (14:0) gegen die Dallas Cowboys. Aaron Rodgers warf zwei Touchdown-Pässe, der über die Saison häufig kritisierte Running Back Eddie Lacy überzeugte mit 124 Yards und einem Touchdown.

Schlüssel zum Erfolg war eine Umstellung im Trainerstab. Head Coach Mike McCarthy sagte zum ersten Mal wieder selbst die Spielzüge an. Es sei eine schwere persönliche Entscheidung gegen Assistent Tom Clements gewesen, "aber von einem professionellen Standpunkt aus war es notwendig", sagte McCarthy.

Trotz der unterdurchschnittlichen NFC East dürften die Cowboys (4:9) ihre letzte Playoff-Chance verspielt haben. Mit Ersatz-Quarterback Matt Cassel kommt Superstar Dez Bryant einfach nicht in Schwung. Er fing nur einen Ball für neun Yards.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel