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Ben Roethlisberger (m.) war von den Denver Broncos in Hälfte zwei nicht zu stoppen
Ben Roethlisberger (m.) war von den Denver Broncos in Hälfte zwei nicht zu stoppen © Getty Images

Die Denver Broncos verspielen einen sicher geglaubten Sieg. Angeführt von Roethlisberger dreht Pittsburgh in Hälfte zwei auf. Die Seahawks holen sich das Playoff-Ticket.

Die Denver Broncos haben in der 14. NFL-Woche die zweite Niederlage in Folge kassiert. Gegen die Pittsburgh Steelers unterlagen die Broncos mit 27:34.

Dabei sah alles lange nach einer klaren Angelegenheit für Denver aus, die zur Pause bereits mit 27:13 führten (Die NFL auf LIVE im TV auf SPORT1 US ).

Doch während die Steelers in Hälfte zwei aufdrehten, klappte bei den Broncos überhaupt nichts mehr.

"Es ist sehr enttäuschend. Aber so ist das Geschäft. Du musst für vier Viertel vorbereitet sein, nicht drei", sagte Denvers Coach Gary Kubiak.

Zum ersten Mal in dieser Saison hatte die Defense der Broncos zuvor mehr als 30 Punkte zugelassen.

Doch in Halbzeit fand die beste Defense der Saison einfach kein Mittel, um die Offense der Steelers um den überragenden Quarterback Ben Roethlisberger einzubremsen.

Roethlisberger brachte 40 von 55 Pässe an den Mann und lieferte bei 380 Yards drei Touchdown-Pässe ab. Da konnten die Steelers sogar seine zwei Interceptions verschmerzen, wenngleich die zweite kurz vor Schluss Pittsburgh fast den Sieg kostete.

Nach der vierten Saisonniederlage droht den Broncos nun sogar der Verlust der Tabellenführung in der AFC West, während sich die Playoffs-Chancen der Steelers nach dem neunten Sieg erhöht haben.

Sicher für die Playoffs qualifiziert sind die Seattle Seahawks nach dem 30:13-Sieg gegen die Cleveland Browns. Für die Seahawks es der fünfte Sieg in Folge.

Die New England Patriots haben mit den Tennessee Titans derweil kurzen Prozess gemacht und gewannen mit 33:16. Gegen schwache Titans dominierten Tom Brady und Co. nach Belieben und verbesserten ihre Bilanz auf 12:2-Siegen. Der Super-Bowl-Gewinner um Sebastian Vollmer hat damit erneut den direkten Einzug ins Play-off-Viertelfinale geschafft.

Der Berliner Björn Werner gehörte beim 10:16 gegen die Houston Texans wie zuletzt nicht zum Kader der Indianapolis Colts.

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