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Die Pittsburgh Steelers feiern ihren hart umkämpften Sieg
Die Pittsburgh Steelers feiern ihren hart umkämpften Sieg © getty images

Die Pittsburgh Steelers entscheiden das Wildcard-Spiel gegen die Bengals für sich. Den Sieg müssen sie aber teuer bezahlen. Für Cincinnati geht eine schwarze Serie weiter.

In einem dramatischen Finale haben die Pittsburgh Steelers das Wildcard-Spiel gegen die Cincinnati Bengals für sich entschieden.

Der sechsmalige Super-Bowl-Gewinner aus Pittsburgh siegte 18:16 bei den Cincinnati Bengals.

Schwarze Serie der Bengals geht weiter

Für Cincinnati geht damit eine schwarze Serie weiter. Den letzten Sieg in der K.o.-Runde feierten die Bengals am 6. Januar 1991. Kein anderes NFL-Team wartet länger auf einen Erfolg in den Playoffs.

Die Partie begann denkbar einseitig. Die Steelers dominierten das Spiel zunächst nach Belieben und führten im Schlussviertel mit 15:0.

Bei dieser Szene verletzte sich Ben Roethlisberger
Bei dieser Szene verletzte sich Ben Roethlisberger © Getty Images

Roethlisberger verletzt sich

Doch das Fehlen von Quarterback Ben Roethlisberger, der sich Ende des dritten Viertels an der Schulter verletzte, zeigte dann doch seine Auswirkungen. Während Pittsburgh ohne ihren Star komplett den Faden verlor, drehte Cincinnati auf und lag knapp zwei Minuten vor Schluss mit 16:15 in Führung.

Dann kehrte Roethlisberger, der zu dem Zeitpunkt laut eigener Aussage "starke Schmerzen hatte", 90 Sekunden vor dem Ende der Partie zurück auf das Spielfeld.

"Der Coach hat mich gefragt, ob es geht und ich habe gesagt, dass ich alles gebe. Er wollte dann einen langen Pass und ich habe ihm gesagt, dass ich nicht so weit werfen kann. Deshalb mussten wir uns Schritt für Schritt vorarbeiten", sagte Roethlisberger.

Boswell wird zum Matchwinner

Dass dies klappte, lag auch an der gütigen Mithilfe der Bengals. Denn erst zwei Undiszipliniertheiten von Vontaze Burfict und Adam Jones sowie den daraus resultierenden Raumverlust von 30 Yards brachte Pittsburgh in Field-Goal-Reichweite.

Kicker Chris Boswell wurde dann mit einem Field Goal aus 35 Yards Entfernung 18 Sekunden vor Ende der Partie zum großen Matchwinner.

Pittsburgh tritt nun am kommenden Wochenende im Viertelfinale bei den Denver Broncos an, die ebenso wie Titelverteidiger New England Patriots ein Freilos hatten.

Einsatz von Roethlisberger fraglich

Ob Roethlisberger, der 18 seiner 31 Pässe für 229 Yards anbrachte, dann dabei sein wird, ist allerdings fraglich.

Der 33-Jährige hielt sich in Interviews nach der Partie sehr bedeckt. Weitere Untersuchungen am Sonntag sollen aber wohl die Schwere der Verletzung feststellen.

Das Ziel aller Teams ist die Teilnahme am 50. Super Bowl am 7. Februar im Stadion der bereits ausgeschiedenen San Francisco 49ers in Santa Clara/Kalifornien.

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