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Die Fans der San Diego Chargers hatten zuletzt mit Plakaten für einen Verbleib geworben
Die Fans der San Diego Chargers hatten zuletzt mit Plakaten für einen Verbleib geworben © Getty Images

Die Chargers spielen auch in der kommenden Saison in San Diego. Ein zukünftiger Umzug nach Los Angeles ist aber weiter eine Option. Ein Spieler stichelt gegen die Fans.

Die San Diego Chargers aus der NFL ziehen in der kommenden Saison nicht um und bleiben in San Diego.

Das teilte Präsident Dean Spanos am Freitag mit.

"Heute habe ich entschieden, dass unser Team in der Saison 2016 in San Diego bleibt. Ich hoffe zukünftig auf ein neues Stadion", schrieb Spanos auf der Website des Teams.

Allerdings gebe es eine Vereinbarung mit den Los Angeles Rams (ehemals St. Louis Rams), dass sie nach Los Angelers folgen, falls es in San Diego nicht zu einer langfristigen Stadion-Situation käme.

"Ich habe mich mit Bürgermeister Kevin Faulconer und Supervisor Ron Roberts getroffen. Ich freue mich darauf, mit ihnen eng zusammenzuarbeiten, um eine Lösung für unser Stadionproblem zu finden", so Spanos: "Wir haben eine Option und eine Vereinbarung mit den Los Angeles Rams, dass wir im nächsten Jahr nach Inglewood gehen können - aber mein Fokus liegt auf San Diego."

Die Chargers haben bis zum 15. Januar 2017 Zeit, um zu entscheiden, ob sie mit nach Los Angeles ziehen.

Keenan Allen nutzte die Nachricht des Verbleibs in San Diego dazu, um die Fans etwas unter Druck zu setzen. "Das Stadion sollte besser gefüllt sein. Die Fans haben bekommen, was sie wollten", teilte der Wide Receiver auf Twitter mit.

Er wolle sehen, dass alle Heimspiele ausverkauft sind - und die Zuschauer in den eigenen Farben gekleidet sind.

Allerdings schrieb Allen anschließend, dass seine Posts nicht als Angriff auf die Anhänger zu verstehen seien: "Es hat mir nur gezeigt, was in unserem Stadion passieren muss."

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