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Arkansas v Alabama
Brandon Allen spielte am College für die Arkansas Razorbacks © Getty Images

Quarterback Brandon Allen arbeitet mit einer Massage-Therapeutin zusammen, um das Handicap seiner relativ kleinen Wurfhand zu kompensieren. Beim Combine messen die NFL-Teams.

Was tut man nicht alles, um NFL-Profi zu werden.

Brandon Allen von der University of Arkansas geht vor dem sogenannten Scouting Combine - dort werden die NFL-Anwärter vom College auf Herz und Nieren geprüft und vermessen - ganz neue Wege.

Weil für einen Quarterback die Größe der Hände sehr wichtig ist, um beispielsweise in schlechtem Wetter einen besseren Football-Griff zu haben, arbeitet Allen mit einer Massage-Therapeutin zusammen.

Dadurch will er seine relativ kleine Wurfhand flexibler machen und dadurch das als Referenz geltende Maß zwischen Daumen und kleinem Finger vergrößern.

"Ich kann die Größe meiner Hände natürlich nicht beeinflussen, aber es bringt mir ein paar Zentimeter. Die Muskeln sind lockerer, ich habe schließlich lange Finger", sagte Allen.

Der 23-Jährige lässt sich zweimal die Woche massieren. Er gilt als Kandidat für die Runden vier bis sieben im NFL-Draft 2016 (28.-30. April).

"Die Größe spielt auf jeden Fall eine Rolle. Wir spielen in einer Division mit teils sehr schlechtem Wetter. Da ist der Griff extrem wichtig", sagt Head Coach Hue Jackson von den Cleveland Browns.

Die Browns werden wohl an Nummer zwei einen der Top-Quarterbacks Carson Wentz (North Dakota State) oder Jared Goff (California) auswählen. Vielleicht lohnt sich der Kniff für Allen aber trotzdem.

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