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Super-Bowl-Verlierer Cam Newton stören offenbar die Siegerinterviews der Denver Broncos und sorgt deshalb auf der Pressekonferenz für den Eklat. Die NFL ist Mitschuld.

Mit seinem schnellen Abgang von der Pressekonferenz nach dem verlorenen Super Bowl 50 hat Cam Newton in den USA für ein gewaltiges mediales Echo gesorgt.

Nun ist klar, warum Newton so genervt war. Der Quarterback der Carolina Panthers konnte die Siegerinterviews der Denver Broncos nach ihrem 24:10-Erfolg offenbar sehr gut hören.

Vor allem die vollmundigen Statements von Denvers Cornerback Chris Harris ("Er sollte uns zeigen, ob er werfen kann. Das war der Plan") verschlechterten demnach Newtons ohnehin schon miese Laune schlagartig. (Die Highlights des Super Bowl 50 am Mi., 23.30 Uhr im Free-TV auf SPORT1 in Inside US Sports)

Während Harris sprach, schüttelte Newton den Kopf und verschwand nach mehreren einsilbigen Antworten kurz darauf. Harris gab dafür auch der NFL die Schuld.

"Ich wäre auch sauer gewesen. Du willst deinen Gegner nicht direkt hinter dir hören. Das war sicher nicht glücklich, aber damit musst du klarkommen. Wir haben auch schon einen Super Bowl verloren", sagte Harris dem NFL Network.

Hintergrund: Im Gegensatz zu den Spielen der regulären NFL-Saison - oder auch der NBA - werden die Interviews nach dem Super Bowl seit einigen Jahren nicht mehr in den jeweiligen Kabinen durchgeführt. Um den Journalisten die Arbeit zu erleichtern, wird ein großer Raum durch einen Vorhang abgeteilt - entsprechend nah sind sich die Teams.

Trotzdem sollte sich der frischgekürte MVP besser im Griff haben. "Ihm tut das einfach sehr weh. Er hat so viel gearbeitet", nahm Receiver Jerricho Cotchery den sonst so aufgeschlossenen Newton in Schutz.

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