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Tom Brady bleibt bis 2019 bei den New England Patriots
Tom Brady bleibt bis 2019 bei den New England Patriots © Getty Images

Tom Bradys neuer Vertrag ist nicht so billig, wie er scheint. Der Patriots-Quarterback erhält einen Multimillionen-Bonus und eine Klausel, die ihn vor Deflate-Gate schützt.

Peyton Manning tritt ab, Tom Brady hat noch lange nicht genug. Der Superstar der New England Patriots verlängerte seinen Vertrag um zwei Jahre bis 2019. Dann wäre der Quarterback 42 Jahre alt.

Sein bisheriger Vertrag war bis 2017 gültig und hätte ihm in den nächsten zwei Jahren neun (2016) und zehn Millionen Dollar (2017) eingebracht.

Bradys Vertrag ermöglicht Spielraum

In den nächsten drei Jahren verdient Brady nun offenbar sieben Millionen weniger als Brock Osweiler nach seinem Wechsel zu den Houston Texans, da sein Basisgehalt offenbar eine Million Dollar beträgt. Damit verschafft Brady seinem Team Platz unterm Salary Cap und damit Spielraum für mögliche Neuzugänge.

Jedoch soll Brady laut ESPN für seine Unterschrift einen 28-Millionen-Dollar-Bonus erhalten. Gut für die Patriots: Für den Cap spielt diese Zahlung keine Rolle.

In den darauffolgenden zwei Jahren würde Bradys Gehalt zwar Stand jetzt einiges an Spielraum wegnehmen. Allerdings ist zu vermuten, dass dann entweder ein neuer Vertrag ausgehandelt wird - oder Brady seine Karriere beendet. Dann fiele sein multimillionenschweres Gehalt überhaupt nicht ins Gewicht.

Schutz wegen Deflate-Gate

Sein neues Arbeitspapier beinhaltet zudem offenbar eine irre Klausel. Denn sollte es wegen des Skandals "Deflate-Gates" nachträglich noch Konsequenzen geben, würde die Klausel Brady bei einer möglichen Suspendierung der NFL schützen.

Die Patriots hatten im Mai 2015 im AFC-Finale gegen die Indianapolis Colts mit zu schwach aufgepumpten Bällen gespielt, Brady soll zumindest davon gewusst haben.

Eine Vier-Spiele-Sperre würde Brady laut Boston Globe so nur ein paar Tausend Dollar kosten - statt über zwei Millionen. Es scheint, als hätte Brady auf dem zweiten Blick mit seinem Vertrag kein so schlechtes Geschäft gemacht.

Der Ehemann von Topmodel Gisele Bündchen war im Jahr 2000 an Position 199 von den Patriots gedraftet worden und führte den Klub zwei Jahre später in seiner ersten Saison als Starter direkt zum Super Bowl.

Sechs Mal stand Brady bislang im Finale der NFL, wurde bei drei der vier Triumphe mit New England zum MVP gewählt. In der abgelaufenen Saison scheiterte Brady mit den Patriots im Halbfinale am späteren Super-Bowl-Gewinner Denver Broncos.

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