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Washington Redskins v New England Patriots
Tom Brady und die New England Patriots stehen im Fokus von "Deflategate" © Getty Images

Mehrere Anhänger der New England Patriots gehen gerichtlich gegen die "Deflategate"-Strafe der NFL vor. Die Wegnahme eines Draftpicks sei "willkürlich", meint ein Anwalt.

Sieben Fans der New England Patriots haben Klage gegen die NFL eingereicht.

Darin fechten sie das Urteil im Zuge der "Deflategate"-Affäre an, wonach den Patriots ein Erstrunden-Draftpick 2016 entzogen wird.

Die Fans wollen den NFL diesen Schritt gerichtlich verbieten lassen.

Klage stellvertretend für alle Fans

"Der Fall wird stellvertretend für alle Patriots-Fans eröffnet", heißt es in einem Schreiben, das ein Anwalt aus Maine unterzeichnet hat.

"Nach dreimonatiger Ermittlung und Millionenausgaben wurde kein Beweis gefunden, dass Luft aus den Bällen gelassen wurde", kommentiert der Anwalt.

Die New England Patriots hatten mehrere Heimspiele mit schlecht aufgepumpten Bällen bestritten und waren dafür mit einer Geldstrafe und der Wegnahme zweier Draftpicks bestraft worden.

Strafe "willkürlich" und "launisch"

Im Klage-Schreiben wird die Bestrafung durch die NFL als "willkürlich" und "launisch" bezeichnet. 

NFL-Commissioner Roger Goodell meinte lediglich, man werde die Strafe nicht zurücknehmen.

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