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Moritz Böhringer
Moritz Böhringer spielte vor seinem Wechsel in die USA bei den Schwäbisch Hall Unicorns © Imago

Moritz Böhringer muss bei den Minnesota Vikings mit einigen Umstellungen zurechtkommen, die wichtigste ist taktischer Natur. Das Training halte sich noch in Grenzen.

Für Moritz Böhringer von den Minnesota Vikings hat die erste Trainingswoche einige Umstellungen gebracht.

Nach dem Rookie-Minicamp am vergangenen Wochenende kämpft der beim Draft an Nummer 180 gezogene Passempfänger vor allem mit den taktischen Neuheiten in der NFL, die physische Belastung halte sich dagegen noch in Grenzen.

"In letzter Zeit ist es noch relativ entspannt, weil es ja noch Vorbereitung ist. Einmal Teamtraining und einmal Fitnessraum. Das größte Problem ist aber eigentlich das Lernen des Playbooks", sagte der 22-Jährige. Dort sind sämtliche Spielzüge niedergeschrieben. Viele davon sind für den deutschen Wide Receiver völlig neu.

Bei den Schwäbisch Hall Unicorns in der German Football League (GFL), bei denen Böhringer vor seinem Wechsel in die USA unter Vertrag stand, waren die Anforderungen deutlich niedriger und der Arbeitsumfang geringer. "Wir müssen in kurzer Zeit einfach viel nachholen, weil alle, die schon da sind, die Sachen bereits kennen", sagte der GFL Rookie of the Year 2015 auf SPORT1-Nachfrage in einem Conference Call. Es gebe "mehr Formationen und viel mehr Plays".

(Alles zum US-Sport auch am Mi., 23.30 Uhr im Free-TV auf SPORT1 in Inside US Sports)

Am Ende aller Vorbereitungen steht der 5. September. Dann gibt der Klub das finale Aufgebot für die kommende NFL-Saison bekannt. "Ziel ist es, in das 53-Mann-Team zu kommen", sagte Böhringer.

Sollte ihm dieser Schritt gelingen, prangt auf seinem Trikot über seiner neuen Rückennummer 81 gar die deutsche Schreibweise seines Nachnamens mit "ö". Dies hatte die Liga kürzlich per Sondergenehmigung erlaubt.

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