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NFL Draft
Jalen Ramsey (l.) wurde im NFL-Draft 2016 an Nummer fünf von den Jacksonville Jaguars ausgewählt © Getty Images

Jacksonvilles Jungstar Jalen Ramsey will Teamkollege James Sample die Nummer 23 für mehr als 30.000 Dollar abkaufen - auch aus Marketing-Gründen. Der Safety bleibt stur.

Alles kann man mit Geld offenbar nicht kaufen - zumindest nicht in Jacksonville.

Diese Erfahrung muss aktuell Rookie Jalen Ramsey machen. Der Top-Draftpick der Jaguars, der kürzlich einen Bonus von 15 Millionen Dollar für seine Vertragsunterschrift kassierte, will unbedingt die Nummer 23 haben.

Der aktuelle Träger denkt aber nicht daran, das Trikot rauszurücken. "Wir haben darüber gesprochen, aber in diesem Jahr werde ich die 23 tragen. Kein Angebot wäre gut genug. Geld spielt keine Rolle", sagte Safety James Sample.

Zoff scheint vorprogrammiert, denn für Ramsey hat die Nummer auch eine wirtschaftliche Bedeutung. Ramsey hat mit Nikes Jordan-Marke einen lukrativen Ausrüsterdeal abgeschlossen und würde sich natürlich gern mit Michael Jordans Nummer vermarkten.

Ramsey hatte zuletzt bereits erklärt, er werde Sample "Schuhe, Bargeld, alles Mögliche" anbieten. Nach übereinstimmenden Medienberichten ist er bei Sample bereits mit mehr als 30.000 Dollar abgeblitzt. Es sieht jedoch so aus, als müsse er sich vorerst mit der "38" anfreunden.

Der Verkauf von Trikotnummern ist in der NFL durchaus üblich. Der frühere Giants-Punter Jeff Feagles ließ sich von Eli Manning für die "10" einen Urlaub in Florida bezahlen und tauschte später die "17" mir Receiver Plaxico Burress für eine Freiluftküche.

Cornerback Darrelle Revis zahlte 2013 in Tampa Bay 50.000 Dollar für seine "24".

Vor wenigen Wochen kaufte sich Josh Norman nach der Unterschrift bei den Washington Redskins ebenfalls die "24", Safety Duke Ihenacho hatte sich schon vorher öffentlich auf den großen Zahltag gefreut.

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