vergrößernverkleinern
Moritz Böhringer wurde in der sechsten NFL-Draftrunde von den Vikings ausgewählt
Moritz Böhringer wurde in der sechsten NFL-Draftrunde von den Vikings ausgewählt © DPA Picture-Alliance

Moritz Böhringer übersteht die erste Kaderreduzierung bei den Minnesota Vikings und hofft weiter auf die NFL. Die Jacksonville Jaguars entlassen Björn Werner.

Moritz Böhringer, der erst Ende April von den Minnesota Vikings an Position 180 gedraftet worden war, darf weiter darauf hoffen, in der kommenden Saison in der NFL zum Einsatz zu kommen.

Der Wide Receiver blieb vom ersten Cut verschont, bei dem der Kader der Teams von 90 auf 75 Spieler reduziert werden musste. Bis zum Saisonstart muss der Kader allerdings noch auf 53 Spieler gekürzt werden.

Das Training der Vikings wurde allerdings von einer Verletzung ihres Quarterbacks Teddy Bridgewater überschattet. 

Der 23 Jahre alte Spielmacher renkte sich im Training das Knie aus und zog sich dabei einen Kreuzbandriss zu.

"Nach einem MRT stellte sich heraus, dass Teddy einen Komplettabriss eines Kreuzbandes und andere strukturelle Schäden im Knie erlitten hat. Glücklicherweise sind zumindest keine Nerven oder Arterien betroffen", teilte das Team mit.

Zur Dauer des Ausfalls machte Minnesota keine genauen Angaben, geht aber von einem sehr langen Heilungsprozess aus. "Wir erwarten, dass Teddy sich vollständig erholt", hieß es weiter. Bridgewater warf in der vergangenen Spielzeit 14 Touchdowns und führte seine Mannschaft zum Titel in der NFC-North-Division.

Die Einheit wurde anschließend abgebrochen.

Björn Werner von den Jacksonville Jaguars ist hingegen schon dem ersten Cut zum Opfer gefallen. Das Team gab am Dienstag bekannt, dass der Deutsche entlassen wurde. Der Defensive End fiel der ersten Kaderreduzierung zum Opfer.

Der einstige Erstrunden-Pick war erst im Mai nach Florida gewechselt, nachdem er nach drei Jahren bei den Indianapolis Colts ebenfalls entlassen worden war. Der 26-Jährige steht jetzt auf der Waiver Liste und kann von jedem anderen Team angefordert werden - allerdings ein unwahrscheinliches Szenario.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel