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Green Bay Packers v Jacksonville Jaguars
Jordy Nelson spielt seit 2008 bei den Green Bay Packers © Getty Images

Jordy Nelson steuert zum Startsieg der Green Bay Packers nach langer Pause einen Touchdown bei. Die New Orleans Saints unterliegen mit Kasim Edebali dramatisch.

Die Green Bay Packers sind mit einem Sieg in die neue NFL-Saison gestartet. Das Team um Star-Quarterback Aaron Rodgers setzte sich mit 27:23 bei den Jacksonville Jaguars durch (Die Ergebnisse des 1. Spieltages).

Nach langer Verletzungspause feierte Wide Receiver Jordy Nelson ein gelungenes Comeback bei den Packers. Der 31-Jährige brachte den Titel-Mitfavoriten im zweiten Viertel nach einem Rodgers-Pass über sechs Yards mit 14:10 in Front.

Kurz vor Ende der ersten Halbzeit bediente Rodgers scharf bedrängt von zwei Jaguars-Verteidigern Davante Adams zur 21:17-Pausenführung. Dieses Play schreit nach einer Aufnahme in die Saison-Highlights.

In der zweiten Halbzeit dominierten die Defensereihen. Nach zwei erfolgreichen Field Goals auf jeder Seite durften sich die Packers über einen gelungenen, wenn auch mühevollen, Saisonstart freuen.

Aaron Rodgers kam auf 199 Yards, zwei Touchdowns bei keiner Interception.

Brees verdrängt Brady

Ganz im Zeichen von Drew Brees stand das Spiel der New Orleans Saints gegen die Oakland Raiders. Der 37-Jährige, wertvollster Spieler (MVP) beim Super-Bowl-Gewinn der Saints 2010, hatte seinen Vertrag in New Orleans erst in der vergangenen Woche um ein Jahr verlängert. 

Brees brillierte mit 424 Yards (28/42), vier Touchdowns und schrieb NFL-Geschichte. Mit einem erfolgreichen Pass auf Willie Sneed zu Beginn des zweiten Viertels verdrängte er mit seinem 429. Karriere-Touchdown Tom Brady vom dritten Platz in dieser Statistik. Später legte er Nummer 430, 431 und 432 nach. Nur Peyton Manning (539) und Brett Favre (508) rangieren noch vor Brees. 

Die dramatische 34:35-Heimniederlage konnte er jedoch nicht verhindern

Im zweiten Abschnitt fand Brees Receiver Brian Cooks in der Endzone, ehe er im dritten Viertel mit einem 98-Yards-Ball auf Cooks den längsten Touchdown-Pass in der Geschichte der Franchise warf. 

Im Schlussviertel schien Brees' vierter Touchdown-Pass auf Running Back Travaris Cadet die Niederlage der Raiders besiegelt zu haben, ehe Seth Roberts per Touchdown und Michael Crabtree durch die anschließende Two-Point-Conversion in der letzten Minute acht Punkte erzielten und die Partie drehten. Saints-Kicker Will Lutz vergab fünf Sekunden vor dem Ende aus 61 Yards gar noch die Chance auf den Sieg nach Field Goal.

Der deutsche Defensivspezialist Kasim Edebali kam bei den Saints zwar zum Einsatz, blieb aber ohne Tackle.

Nugent trifft zum Bengals-Sieg

In einem weiteren Thriller der Extraklasse am 1. Spieltag setzten sich die Cincinnati Bengals bei den New York Jets durch. 58 Sekunden vor Spielende setzte Kicker Mike Nugent ein Field Goal aus 47 Yards zwischen die Stangen zum 23:22-Auswärtserfolg.

Das Duell der Quarterbacks ging klar an Andy Dalton, der es auf 366 Yards brachte. Sein Gegenüber Ryan Fitzpatrick warf lediglich für 189 Yards.

Die Minnesota Vikings haben derweil ihren ersten Sieg der Spielzeit gefeiert. Die Mannschaft des in die Practice Squad beorderten Deutschen Moritz Böhringer holte gegen die Tennessee Titans einen 0:10-Rückstand auf und gewann noch mit 25:16.

Vier Field Goals von Kicker Blair Walsh und zwei Touchdowns durch die beiden Defensivspieler Eric Kendricks und Danielle Hunter, die eine Interception und einen Fumble in die Endzone trugen, reichten den Vikings zum Triumph.

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