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Panthers-Spielmacher musste bei der Heimpleite gegen die Vikings acht Sacks einstecken
Panthers-Spielmacher musste bei der Heimpleite gegen die Vikings acht Sacks einstecken © Getty Images

München - Vizemeister Panthers verliert überraschend, Cam Newton muss mächtig einstecken. Die Partie steht im Zeichen des Protests. Mannings Erbe trumpft gegen die Bengals auf.

Während Titelverteidiger Denver Broncos in der NFL auch sein drittes Spiel gewonnen hat, kassierte der Finalist Carolina Panthers eine überraschende Heimpleite.

Auch ohne Star-Running-Back Adrian Peterson düpierten die Minnesota Vikings das Team von Quarterback Cam Newton mit 22:10 und ließen den MVP dabei leiden.

Newton warf drei Interceptions, die Vikings-Defense ließ dem Superstar kaum Raum zum Atmen und brachte ihn acht Mal zu Boden. Ganz ausschalten konnten sie ihn jedoch nicht: Ein Rush-Touchdown gelang dem Hünen immerhin. 

Im Zeichen des Protests

Das Spiel stand nach den Protesten in Charlotte unter besonderen Vorzeichen. Die Sicherheitsmaßnahmen waren merklich verstärkt worden, während der Partie blieb jedoch alles ruhig.

Lediglich rund 100 Menschen versammelten sich vor dem Stadion - sie protestierten auf den Knien gegen die Erschießung eines 43 Jahre alten Schwarzen durch die Polizei. 

Für die Panthers war es die erste Heimniederlage seit November 2014. 

Siemian trumpft für Broncos auf

Die Broncos bezwangen die Cincinnat Bengals im Topspiel mit 29:17. 

Überragender Mann der Partie in Cincinnati war Broncos-Quarterback Trevor Siemian. Der Nachfolger des abgetretenen Superstars Peyton Manning kam in seinem ersten Auswärtsspiel auf vier Touchdowns.

23 seiner 35 Würfe fanden ihr Ziel, am Ende standen 312 Yards Raumgewinn zu Buche. Wie wichtig Siemian in Denver schon ist, zeigt ein Blick auf die Lauf-Statistik: Nur 52 Yards wurde der Ball am Boden bewegt (23 Versuche), fast alles ging durch die Luft. 

Daltons Patzer sofort bestraft

Lieblingsziel der Passmaschine Siemian war Emmanuel Sanders, der bei neun Receptions zwei Touchdowns und 117 Yards verzeichnete. Demaryius Thomas erwischte ebenfalls einen starken Tag (100 Yards, ein Touchdown). John Philips fing den vierten Touchdown-Pass. Eine Interception unterlief Siemian nicht – im Gegensatz zu seinem Gegenüber Andy Dalton.

Der Spielmacher der Bengals leistet sich nicht nur einen Ballverlust, den Denver im Gegenzug wenig später mit einem Touchdown bestrafte, er konnte auch sonst kaum glänzen.

Er setzte 31 Mal zum Wurf an, 21 seiner Versuche landeten beim Mitspieler. Bei 206 Yards durch die Luft kam er auf keinen einzigen Touchdown und musste gegen die starke Defense der Broncos insgesamt vier Sacks einstecken. 

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