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Seattle Seahawks v Arizona Cardinals
Earl Thomas hat seinem Team vor lauter Freude eine Strafe eingehandelt © Getty Images

Earl Thomas schnappt sich gegen die Saints einen Fumble und rast zum Touchdown für die Seahawks. Beim Jubeln erwischt er den Falschen und handelt sich eine Strafe ein.

Schiedsrichter sind nicht unbedingt für ihren Sinn für Humor bekannt.

Deswegen darf sich NFL-Star Earl Thomas von den Seattle Seahawks eigentlich auch nicht beschweren, dass er für eine eigentlich lustige Aktion beim Spiel gegen die New Orleans Saints bestraft wurde.

Der Saftey hatte sich im ersten Viertel des Auswärtsspiels einen Fumble von Saints Running Back Mark Ingram geschnappt und für einen 34-Yard-Touchdown in die Endzone der Hausherren getragen.

Die wohl erste Strafe für eine Umarmung

Weil er sich über die Aktion so freute, jubelte er nicht nur mit seinen Teamkameraden sondern umarmte auch noch einen an der Seitenlinie stehenden Schiedsrichter stürmisch.

Dieser zögerte keine Sekunde, griff in die Hosentasche und warf seine Flagge in die Luft. Wegen "unsportsmanlike conduct", unsportlichem Verhalten, wurde den Seahawks für den folgenden Kickoffs eine 15-Yard-Starfe aufgebrummt.  

Es war das jüngste Beispiel für die These vieler Fans, dass sich die NFL zur No Fun League entwickelt. Oder, wie einige Football-Liebhaber in den sozialen Medien kommentierten, jetzt eben zur No Hug League. 

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