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Indianapolis Colts v Jacksonville Jaguars
Allen Robinson (l.) erzielt für Jacksonville den ersten Touchdown in Wembley gegen die Colts © Getty Images

Beim NFL-Gastspiel in London fahren die Jacksonville Jaguars gegen die Indianapolis Colts den ersten Saisonsieg ein. Colts-Quarterback Andrew Luck dreht zu spät auf.

In ihrer zweiten Heimat haben die Jacksonville Jaguars den Bann gebrochen.

Am vierten Spieltag der NFL empfingen sie die Indianapolis Colts vor 83.764 Zuschauern im Londoner Wembleystadion und feierten mit dem 30:27 (17:6)-Sieg ihren ersten Saisonerfolg. (SERVICE: SPORT1 erkärt die NFL-Begriffe)

Die Jaguars sind das einzige NFL-Team, welches jährlich in London antritt, entsprechend dominierten sie die erste Hälfte gegen die Colts. Die Truppe um Star-Quarterback Andrew Luck offenbarte sichtliche Anpassungsprobleme und fand vor allem im Passspiel keinen Rhythmus.

Luck leistete sich eine Interception und wurde dreimal gesackt. Ganz anders die Jags: Quarterback Blake Bortles gelang früh ein Touchdown auf seinen Topreceiver Allen Robinson (55 Yards), im zweiten Viertel ließ Bortles (36 Passyards) einen Lauf-Touchdown folgen.

Im Duell der beiden Ex-Teams von Björn Werner sahen die Jaguars nach dem dritten Viertel (27:6) wie der sichere Sieger aus, mussten am Ende jedoch noch einmal zittern. Den Colts gelangen im Schlussabschnitt drei Touchdowns, die Wende schafften Luck (2 Touchdowns) und Co. jedoch nicht mehr.

Durch den Erfolg im Divisionsduell erhielt sich Jacksonville auch seine Chancen auf die Playoffs und zog in der AFC South mit den Colts gleich.

Im Rahmen der NFL International Series hatten die Jaguars 2013 gegen die San Francisco 49ers und 2014 gegen die Dallas Cowboys Niederlagen kassiert. Im Vorjahr war dem Dauergast ein Erfolg über die Buffalo Bills gelungen.

In London finden in diesem Jahr noch zwei weitere NFL-Spiele statt. Am 23. Oktober treffen die New York Giants im Twickenham Stadion auf die Los Angeles Rams, eine Woche später fordern die Washington Redskins die Cincinnati Bengals in Wembley (30. Oktober).

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