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Kansas City Chiefs v Pittsburgh Steelers
Antonio Brown steht mit seinen Steelers auf Platz eins der AFC North © Getty Images

Beim Comeback von Running Back Le'Veon Bell brennen die Pittsburgh Steelers am vierten Spieltag ein Feuerwerk ab. Die Broncos siegen - und verlieren ihren Quarterback.

"Big Ben" Roethlisberger hat am vierten Spieltag der NFL einen Sahnetag erwischt. Der Quarterback der Pittsburgh Steelers zeigte sich nach der ersten Saisonniederlage in Woche drei in bestechender Form und führte sein Team zu einem 43:14-Sieg gegen die Kansas City Chiefs.

Dem 34-Jährigen gelangen dabei fünf Touchdownpässe und 300 Passing Yards. Pittsburghs Star-Receiver Antonio Brown brachte den Ball zudem zweimal in die Endzone. Während bei den Steelers fast alles perfekt lief, wollte bei den Chiefs so gut wie gar nichts klappen.

"Ich habe den Jungs schon vor dem Spiel gesagt, dass wir in einem Auto sitzen und nicht in den Rückspiegel gucken. Wir schauen nur nach vorn. Das haben wir richtig gut umgesetzt", jubelte Roethlisberger.

Bell mit starkem Comeback für Steelers

Vor allem das Comeback des in den ersten drei Partien gesperrten Running Backs Le'Veon Bell tat den Steelers gut. Bell legte mit nur 18 Läufen furiose 144 Yards hin. Damit gab er Pittsburghs Angriff die nötige Balance. "Ich habe mich nicht eingerostet gefühlt, ich wollte endlich loslegen", sagte Bell.

Kansas Citys Spielmacher Alex Smith wäre dagegen lieber im Bett geblieben. Seine Drives brachten zwar Raumgewinn, aber es sprang wenig Zählbares dabei heraus. Der ehemalige 49er warf zudem eine Interception und ließ Passgenauigkeit vermissen.

Deutsche fahren Siege ein

Die Dallas Cowboys überstanden ihre Startschwierigkeiten und verbesserten ihre Bilanz gegen die San Francisco 49ers auf drei Siege. Nach einem 0:14-Rückstand drehten die Cowboys auf und verließen die Bay Area mit einem 24:14-Erfolg.

Überragender Mann in der Defense der Texaner war Morris Clainborne. Der Cornerback kam auf sieben Tackles und zwang Blaine Gabbert die einzige Interception ab. Der Deutsche Mark Nzeocha kam nicht zum Einsatz.

Sein Landmann Kasim Edebali hingegen legte beim Erfolg seiner New Orleans Saints einen Tackle hin. Der 35:34-Thriller gegen die San Diego Chargers wurde durch einen Fumble des Running Backs der Kalifornier, Melvin Gordon, entscheidend beeinflusst.

Nur deshalb konnte der bis dahin wenig überzeugende Saints-Quarterback Drew Brees nach zwei Fehlpässen froh sein, noch eine Chance auf das Comeback zu bekommen. Mit zwei späten Touchdown-Pässen sicherte er seinem Team doch noch den ersten Sieg.

Champion weiterhin ungeschlagen

Auch nach dem Rücktritt von Peyton Manning und mit einer gewohnt starken Verteidigung marschieren die Denver Broncos von Sieg zu Sieg. Die Tampa Bay Buccaneers hatten gegen den amtierenden Super-Bowl-Champ keine Chance und verloren mit 7:27.

Quarterback Trevor Siemian musste allerdings aufgrund einer Schulterveletzung noch vor der Halbzeit ausgewechselt werden. Doch Rookie Paxton Lynch sprang in die Bresche und lieferte eine solide Leistung. Knapp 60 Prozent seiner Pässe brachte der 22-Jährige an den Mann und warf mit einem Zuspiel auf Emmanuel Sanders seinen ersten Touchdown.

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