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Cam Newton wurde im Vorjahr MVP
Cam Newton wurde im Vorjahr MVP © Getty Images

Cam Newton zeigt keine glänzende Partie, ist aber zur Stelle, als es drauf ankommt. Mit dem Sieg hält Carolina die Hoffnungen auf die Playoffs aufrecht.

Cam Newton und die Carolina Panthers haben ihre Playoff-Hoffnungen am Leben gehalten.

Der letztjährige Super-Bowl-Finalist bezwang die New Orleans Saints um den Deutschen Kasim Edebali mit 23:20 und zog in der Tabelle der NFC South mit nun vier Siegen und sechs Niederlagen mit den Saints gleich (Ergebnisse und Spielplan der NFL).

Newton zeigte eine durchschnittliche Partie und warf für 192 Yards (14 von 33) mit einem 40-Yard-Touchdown zu Ted Ginn Jr, wurde aber in der ersten Halbzeit gesackt.

Der 40-Yard-Touchdown im Video:

Der Quarterback-Star sorgte jedoch am Ende für die wohl entscheidende Szene, die die Saison der Panthers zunächst rettet.

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Bei noch knapp drei Minuten verbliebener Spielzeit war Carolina in der eigenen 15 unter Druck, doch Newton fand Wide Receiver Kelvin Benjamin, was Carolina einen Gewinn von 18 Yards brachte. In der Folge konnten die Gastgeber die Zeit bis auf 14 Sekunden runterspielen und damit die Drei-Punkte-Führung über die Zeit retten (Alle Tabellen der NFL im Überblick).

Die Panthers mussten den Sieg aber teuer bezahlen. Linebacker Luke Kuechly zog sich eine Gehirnerschitterung zu und musste unter Tränen abtransportiert werden.

Luke Kuechly musste mit einer Gehirnerschütterung vom Feld
Luke Kuechly musste mit einer Gehirnerschütterung vom Feld © Getty Images

Center Ryan Kalil (Schulter), Defensive End Mario Addison (Fuß) und Cornerback Leonard Johnson (Brust) meldeten sich ebenfalls mit Verletzungen ab.

Newtons genialer Touchdown gegen Kansas City im Video:

Drew Brees sorgte dafür, dass New Orleans beinahe einen 20-Punkte-Rückstand im vierten Viertel aufholte. In den ersten drei Abschnitten kam der Quarterback nur auf 171 Yards ohne Touchdown und musste eine Interception hinnehmen. Doch dann drehte Brees auf und fand Brandon Coleman und Coby Fleener für zwei Touchdowns.

Doch die Panthers retteten den Sieg dank Newton über die Zeit.

Brees kann sich zumindest damit trösten, in seiner 13. Saison in Folge mindestens 3.000 Passing Yards erreicht zu haben. Das ist die zweitlängste Serie der Ligageschichte.

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