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Dez Bryant (r.) erzielte einen Touchdown
Dez Bryant (r.) erzielte einen Touchdown © Getty Images

Dez Bryant von den Dallas Cowboys verliert am Tag vor dem Spiel gegen Pittsburgh seinen Vater. Auf dem Feld wandelt er die Emotionen in eine Glanzleistung um.

Dez Bryants Leistung gegen die Pittsburgh Steelers wäre auch ohne traurige Umstände schon beeindruckend gewesen.

Der All-Pro-Receiver glänzte beim 35:30-Thrillersieg der Dallas Cowboys mit sechs Catches für 116 Yards und einem Touchdown und zeigte damit seine beste Saisonleistung.

Bryants Performance ist aber noch umso höher einzuschätzen, weil der 28-Jährige am Tag zuvor erfahren hatte, dass sein Vater gestorben ist.

"Er war außergewöhntlich", sagte Cowboys-Coach Jason Garrett: "Ich weiß nicht, wie man begreifen kann, dass jemand auf diesem Level spielen kann, während er mit so einer emotionalen Sache klarkommen muss."

In der Vorwoche hatte Bryant beim 35:10 über Cleveland mit einem Catch für 19 Yards noch enttäuscht. Nach seiner Glanzleistung gegen Pittsburgh nahm er den Spielball emotional entgegen.

"Er war emotional, wie er es sein sollte", sagte Tight End Jason Witten: "Ich weiß nicht, ob es in meiner Karriere schon einmal jemanden gab, auf den ich stolzer war."

Quarterback Dak Prescott fühlte sich an eine eigene Situation zurückerinnert. Vor einem College-Spiel hatte er seine Mutter nach einer Krebserkrankung verloren. "Wir haben uns heute morgen darüber unterhalten, was ich durchgemacht habe. Das Spiel bringt dir Frieden. Ich habe ihm gesagt: 'Dein Vater schaut dir zu. Er hat den besten Platz, also geh raus und ehre ihn. Und genau das hat Dez gemacht", sagte der stolze Prescott.

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