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Tom Brady (l.) war bereits während des US-Wahlkampfes einer der wenigen prominenten Unterstützer Trumps © Getty Images

Tom Brady sieht sich erneut mit Fragen zum umstrittenen US-Präsidenten Donald Trump konfrontiert. Der NFL-Star reagiert dünnhäutig und spielt die Freundschaft herunter.

Tom Brady hat seine viel kritisierte Freundschaft zum umstrittenen neuen US-Präsidenten Donald Trump kleingeredet.

Nach dem Einzug in seinen siebten Super Bowl sah sich der NFL-Superstar von den New England Patriots erneut mit seiner Beziehung zu Trump konfrontiert und reagierte ziemlich genervt.

"Ja, ich habe ihn in der Vergangenheit angerufen, manchmal ruft er mich an. Er hat mich immer unterstützt und ist ein Freund, aber ich habe viele Freunde und rufe viele Leute an. Ich verstehe nicht, warum daraus so ein Riesenthema gemacht wird", sagte Brady in einem Interview mit dem Sportradio WEEI.

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Angesprochen auf Trumps kontroverse und teils beleidigende Aussagen über Frauen und Menschen anderer Religion, Nationalität oder Hautfarbe, kam der Quarterback deutlich ins Schwimmen.

"Darüber will ich gar nicht viel sagen. Wenn du jemanden kennst, heißt das nicht, dass du mit ihm in allen Sachen einer Meinung bist", sagte Brady.

Auf die Frage, ob er Trump nach seiner Amtseinführung gratuliert habe, antwortete er lediglich: "Können wir über Football sprechen?"

Schon während des Wahlkampfes war Brady in der Sport- und Promiwelt die große Ausnahme gewesen, praktisch alle Stars wie LeBron James hatten sich deutlich gegen Trump positioniert.

Trump hatte dagegen Brady und seinen Coach Bill Belichick in Reden immer wieder erwähnt. Das ganze Thema scheint Brady nun jedoch immer unangenehmer zu werden und wird ihn in der Hot Week vor dem Super Bowl wohl weiter begleiten.

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