vergrößernverkleinern
Kansas City Chiefs v San Diego Chargers
Die Fans der San Diego Chargers können sich mit dem Umzug nach Los Angeles nicht anfreunden © Getty Images

Der Umzug der San Diego Chargers nach Los Angeles ruf immer mehr Proteste hervor. Nun wollen Möbelpacker und Umzugsunternehmen die Umsiedlung der Chargers boykottieren.

Der Widerstand gegen den vom Eigentümer beantragten Umzug des NFL-Teams San Diego Chargers ins 200 Kilometer entfernte Los Angeles weitet sich aus. Möbelpacker und Umzugsunternehmen rufen gemeinsam dazu auf, die Umsiedlung zu boykottieren.

Unter der Website Wewontmoveyouchargers.com hatten sich am Donnerstag bereits 25 Unternehmen aus San Diego versammelt, die dem Chargers-Umzug Steine in den Weg legen wollen.

Socken und Kaffeebecher wurden verbrannt

Erst in der vergangenen Woche hatten Fans des Football-Teams nach Bekanntwerden des Umzugs wütend reagiert und lauthals protestiert. Unter anderem wurden Trikots, Jacken, Mützen, Socken, Poster und Kaffeebecher vor der Franchise-Zentrale verbrannt, auch in den sozialen Netzwerken gab es massive Kritik. Allerdings müssen 24 NFL-Eigner noch zustimmen, um den Umzug offiziell zu machen. Davon ist jedoch auszugehen.

Die in Los Angeles gegründeten Chargers sind seit 1961 in San Diego zu Hause, im Januar 1995 verlor das Team aus dem Süden Kaliforniens im Super Bowl XXIX mit 26:49 gegen die San Francisco 49ers. In dieser Saison verpasste San Diego die Playoffs.

Trotz der Proteste von Umzugsunternehmen und Fans werden im kommenden Jahr in Los Angeles zwei NFL-Teams spielen. Die Rams waren erst zu Beginn der laufenden Saison aus St. Louis zurückgekehrt, in der Stadt im US-Bundesstaat Missouri hatten sie seit 1995 gespielt.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel