Im Spiel gegen die Chicago Bears zeigen die Green Bay Packers eine hervorragende Leistung und siegen. Getrübt wird die Freude durch mehrere Verletzungen.

Packers vs. Bears im Highlight-Video:

Im ersten Spiel des vierten NFL-Spieltages haben die Green Bay Packers die Chicago Bears mit 35:14 besiegt.

Die Packers mit Star-Quarterback Aaron Rodgers zeigten eine hervorragende Leistung und sicherten sich mit fünf Touchdowns und allen verwandelten Extrapunkten den Sieg. Rodgers warf vier Touchdown-Pässe, Receiver Jordy Nelson glänzte mit zwei gefangenen Touchdowns.

Für die Bears mit Quarterback Mike Glennon reichte es lediglich zu zwei Touchdowns. Glennon musste zwei Fumbles hinnehmen und erlebte einen rabenschwarzen Abend.

Hymnenproteste auf beiden Seiten

Zu Beginn des Spiels protestierten beiden Mannschaften während der Nationalhymne mit ihren Trainern und weiteren Mitarbeitern der Mannschaften Arm in Arm an der Seitenlinie. Schon am Mittwoch hatten die Packers die Fans zum Schulterschluss aufgefordert: "Macht mit, hakt eure Arme ineinander, egal, mit wem ihr zusammen seid. Fremde, Freunde, wo auch immer. Seid verflochten und geschlossen in einem Moment der Einheit", teilten die Spieler in einem Schreiben auf der Website des Klubs mit.

Obwohl die Packers eine fehlerfreie Vorstellung ablieferten und nicht nur die Offense, sondern auch die Defense glänzte, verlief der Abend schmerzhaft.

Running Back Ty Montgomery verletzte sich am Brustkorb und konnte nicht mehr weiterspielen. Nach Informationen von ESPN-Insider Adam Schefter hat sich Montgomery mehrere Rippen gebrochen, wie lange er ausfällt ist ungewiss. 

Für die Schrecksekunde des Abends sorgte Wide Receiver Davante Adams. Der 24-Jährige wurde von Bears-Linebacker Danny Trevathan massiv am Kopf getroffen und ging bewusstlos zu Boden. Adams wurde mit Verdacht auf eine Kopf- und Nackenverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Nach Angaben der Packers ist er bei Bewusstsein und kann alle Körperteile bewegen. Nach dem Spiel äußerte sich Trainer Mike McCarthy und sprach davon, dass "alles so weit positiv aussieht".

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