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Cowboys-Eigentümer Jerry Jones äußert sich zum Hymnen-Protest
Cowboys-Eigentümer Jerry Jones äußert sich zum Hymnen-Protest © Getty Images

Cowboys-Eigentümer Jerry Jones fordert seine Spieler auf, während der Hymne zu stehen und somit die Flagge zu respektieren. Ansonsten drohe die Bank.

Seit Wochen protestieren zahlreiche NFL-Profis gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA, indem sie während der Nationalhymne knien.

Cowboys-Eigner Jerry Jones sagte nun am Rande des Spiels gegen die Green Bay Packers, dass seine Spieler die Flagge zu respektieren hätten und ansonsten nicht spielen dürften.

Damit ist Jones der erste NFL-Eigner, der öffentlich ankündigt, Spieler zu disziplinieren, die während der Hymne knien. (DAZN zeigt die NFL live. Jetzt kostenlosen Testmonat sichern!)

"Wenn irgendwie die Flagge nicht respektiert wird, dann werden wir nicht spielen", sagte Jones. "Wir müssen die Flagge respektieren, und ich werde die Wahrnehmung dafür erzeugen."

Jones kniete einmal vor der Nationalhymne

Jones äußerte sich zu der Debatte, nachdem US-Vizepräsident Mike Pence aus Protest zu Beginn des NFL-Spiels zwischen den Indianapolis Colts und den San Francisco 49ers das Stadion verlassen hatte.

Auf Twitter schrieb er: "Ich habe das heutige Colts-Spiel verlassen, weil der Präsident und ich keine Veranstaltung würdigen, die unsere Soldaten, unsere Flagge und unsere Nationalhymne nicht respektiert."

Zu Pences Vorgehen sagte der Cowboys-Eigner: "Wir können in der NFL nicht die Vermutung aufkommen lassen, dass wir es tolerieren, wenn die Flagge nicht respektiert wird."

"Wir wissen, dass es eine starke Debatte in unserem Land zu diesem Thema gibt, aber es gibt keinen Zweifel, dass die NFL und die Dallas Cowboys für die Flagge stehen."

Während der Nationalhymne hat noch kein Cowboys-Spieler in den letzten Wochen gekniet. Beim Spiel am 25. September in Arizona kamen die Cowboys-Spieler allerdings vor der Hymne aufs Feld, standen Arm in Arm und knieten sich dann hin. Auch Jones, seine Söhne und seine Tochter sowie der Trainer machten mit.

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