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Vancouver Canucks v Boston Bruins
Dennis Seidenberg (l.) und die Bruins befinden sich auf Playoff-Kurs © Getty Images

Dennis Seidenbergs Bruins behalten im Aufeinandertreffen mit den Islanders die Oberhand. Daran kann auch Thomas Greiss nichts ändern. Auch Tobias Rieder hat Grund zum Jubeln.

Dennis Seidenberg und Tobias Rieder haben die deutschen Duelle in der NHL für sich entschieden.

Verteidiger Seidenberg gelang mit den Boston Bruins ein 3:1-Sieg gegen Torhüter Greiss und die New York Islanders. Rieder und seine Arizona Coyotes gewannen 4:0 bei den Edmonton Oilers um Leon Draisaitl.

Beide Stürmer erhielten nur knapp 14 Minuten Eiszeit und blieben ohne Scorerpunkt. Auch Seidenberg, etwas mehr als 16 Minuten im Einsatz, war an keinem Tor beteiligt. Greiss wehrte 28 Schüsse ab.

Trotz der zweiten Niederlage nacheinander dürfen die Islanders (82 Punkte) weiter auf die Teilnahme an den Play-offs hoffen. Boston (86) ist ebenfalls auf Kurs, für Arizona (67) sieht es dagegen nach wie vor schlecht aus, für Edmonton (61) ist die Meisterrunde nicht zu erreichen.

Die Washington Capitals um Goalie Philipp Grubauer (23 Paraden) unterlagen bei den San Jose Sharks 2:5, können als punktbestes Team der Liga aber für die postseason planen. Die Caps stehen bei 103 Zählern.

Die Chancen der kanadischen NHL-Teams auf zumindest einen Platz in der K.o.-Runde sind weiterhin schlecht. Mit 72 Punkten liegen die Ottawa Senators sechs Zähler hinter dem achten Platz zurück, noch schlechter steht Rekordmeister Montréal Canadiens (73) da. Im Westen beträgt der Rückstand der Vancouver Canucks auf Minnesota Wild acht Punkte.

Damit wird das historische Fiasko immer wahrscheinlicher. Erstmals seit 1970 wird wohl kein Team aus dem Eishockey-Mutterland Kanada die Play-offs um den Stanley Cup erreichen.

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