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Tom Kühnhackl
Tom Kühnhackl (Nr. 34) staubt zum 5:0 für die Penguins ab © SPORT1

Die Pittsburgh Penguins machen mit einem Kantersieg bei den New York Islanders den Einzug in die NHL-Playoffs klar. Tom Kühnhackl hat entscheidenden Anteil.

Ein starker Tom Kühnhackl hat mit den Pittsburgh Penguins den Einzug in die NHL-Playoffs (LIVE im TV auf SPORT1 US) perfekt gemacht.

Das Team um das deutsche Nachwuchstalent setzte sich bei den New York Islanders mit 5:0 durch, den Penguins ist damit als Zweiter der Metropolitan Division die zehnte Endrunden-Teilnahme in Folge nicht mehr zu nehmen. (Tabellen der NHL)

Kühnhackl verbuchte 13:34 Minuten Eiszeit, markierte gegen Ende des dritten Drittels per Abstauber den Treffer zum Endstand und bereitete das 3:0 durch Matt Cullen vor. Die weiteren Tore der Penguins erzielten Oskar Sundqvist, Patric Hornqvist und Phil Kessel. Kühnhackl hat nun bereits fünf Saisontore auf seinem Konto.

Zum direkten Duell zweier deutscher NHL-Akteure kam es jedoch nicht. Torhüter Thomas Greiss musste sich bei den Islanders mit der Ersatzbank zufrieden geben.

Die New Yorker rangieren in der Metropolitan Division nach wie vor auf Rang vier und halten trotz der Niederlage Kurs auf die Playoffs.

Einen Wehrmutstropfen mussten die Penguins mit dem Ausfall von Startorhüter Marc-Andre Fleury aber doch verkraften. Der 31-Jährige erlitt schon zum zweiten Mal in der laufenden Saison eine Gehirnerschütterung.

"Marc hat sich am Freitag nicht gut gefühlt und sich untersuchen lassen", sagte Penguins-Coach Mike Sullivan: "Dann wurde eine Gehirnerschütterung festgestellt, er kann uns daher momentan nicht helfen."

Wie lange Fleury ausfällt, sei derzeit unklar, am Montag sollen weitere Untersuchungen folgen.

Schon im Dezember hatte er sich eine Gehirnerschütterung zugezogen und dadurch acht Spiele verpasst. Für die Nummer eins stand am Samstag Rookie Matt Murray im Tor, der mit 24 Paraden für seinen ersten Shutout in der NHL sorgte.

"Ich bin aus dem Häuschen. Das ist sicherlich ein Meilenstein. Von so etwas träumt man als Kind", freute sich Murray über die zehnte Playoff-Teilnahme der Penguins in Folge.

In einem deutschenDuell setzte sich Stürmer Tobias Rieder mit den Arizona Coyotes derweil überraschend mit 3:0 gegen die Washington Capitals mit Goalie Philipp Grubauer durch.

Arizona hatte bereits keine Chance mehr auf das Erreichen der Playoffs, Washington stand schon als Team mit der besten Bilanz der Liga fest.

Die nächste Pleite gab es für Liga-Schlusslicht Edmonton Oilers und Nationalspieler Leon Draisaitl.

Beim 0:5 gegen die Calgary Flames setzte der Stürmer seine persönliche Durststrecke im siebten Spiel in Folge fort, der 20-Jährige hat in den vergangenen 13 Spielen nur einen Treffer erzielt.

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