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Die Canadiens fingen sich gegen Columbus zehn Treffer
Die Canadiens fingen sich gegen Columbus zehn Treffer © Getty Images

Die Montreal Canadiens müssen sich erstmals nach regulärer Spielzeit geschlagen geben - es wird historisch schlecht. Auch der furiose Gegner schreibt Geschichte.

Die Montreal Canadiens waren bis Samstag Nacht das einzige Team in der NHL, das noch kein Spiel in der regulären Spielzeit verloren hatte.

Die beeindruckende Serie nahm ein krachendes Ende - die Canadiens verloren gegen die Columbus Blue Jackets mit 0:10! Die Pleite war die höchste ohne eigenen Treffer in der Klubgeschichte, gemeinsam mit den Niederlagen gegen die Red Wings (1941-42), die Bruins (1932-33) und die Senators (1921-22).

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Zudem egalisierten die "Habs" die höchste Niederlage ihrer 107-jährigen Vereinshistorie, zuletzt hatte Montreal 1995 beim 1:11 gegen die Red Wings mit zehn Toren Unterschied verloren. Mit 19 Punkten bleibt der Rekordmeister dennoch bestes Team der Liga

Für Goalie Al Montoya war es ein rekordverdächtiger Abend zum Vergessen. Er ist erst der zweite Schlussmann im neuen Jahrtausend, der zehn Tore hinnehmen muss. Dabei wehrte er wie sein Gegenüber Sergei Bobrovsky 30 Schüsse ab.

Die Blue Jackets feierten dagegen den höchsten Shutout-Sieg der Franchisegeschichte. Die vorherige Bestmarke datierte vom 25. November 2013, damals hatte man gerade einmal 6:0 gegen die Maple Leafs gewonnen.

Columbus, das bis dahin eine durchwachsene Saison gespielt hatte, blieb als erstes Team seit mehr als 20 Jahren bei zehn oder mehr eigenen Toren ohne Gegentreffer. Dies war zuletzt am 2. Januar 1996 den Calgary Flames beim 10:0 gegen Tampa Bay gelungen.

Die Partie ist eine von 35 Zu-Null-Spielen mit mindestens zehn Toren der Historie.

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