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Bundestrainer Vital Heynen trifft im Weltliga-Finale am Freitag auf Taiwan
"Wenn es nicht klappt, liegt es am Trainer" - Vital Heynen © Getty Images

Die deutschen Volleyballer gehen bei der WM in Polen mit viel Selbstvertrauen in die dritte Gruppenphase und sind auf dem Weg zu Edelmetall fest von einem erneuten Weiterkommen überzeugt.

"Man kann sie beide schlagen, aber es ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe", sagte Außenangreifer Sebastian Schwarz vor den Duellen gegen Frankreich am Dienstag und dem Iran am Mittwoch (beide 20.25 Uhr).

Die beiden besten Teams aus der Dreiergruppe qualifizieren sich für das Halbfinale am Samstag in Kattowitz.

Die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) will das unbedingt schaffen, um die erste WM-Medaille seit 44 Jahren zu gewinnen.

Einfach wird das jedoch nicht. "Frankreich und der Iran sind positive Überraschungen des Turniers. Sie haben schon beeindruckende Leistungen gezeigt", sagte Schwarz.

Das gilt allerdings auch für den Olympia-Fünften Deutschland. In neun Spielen gab es sieben Siege und lediglich Niederlagen gegen Titelverteidiger Brasilien und Olympiasieger Russland (jeweils 0:3).

Am Sonntagabend siegte die Mannschaft im entscheidenden Zweitrundenspiel routiniert mit 3:0 (28:26, 25:22, 25:23) gegen Kanada und blieb so im Turnier. "Wir spielen eine super WM", sagte Bundestrainer Vital Heynen.

Nach zwei Wochen macht sich allerdings langsam ein Kräfteverlust bemerkbar.

"Man merkt schon, dass man nicht mehr so frisch ist wie am Anfang", sagte Schwarz: "Aber zum Glück geht es allen Mannschaften so."

Den Montag konnten Schwarz und Co. zur Regeneration nutzen, erst am Abend stand eine Trainingseinheit auf dem Programm.

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