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Luciano Pedulla glaubt nicht, dass die Schmetterlinge sich für Olympia qualifizieren
Luciano Pedulla glaubt nicht, dass die Schmetterlinge sich für Olympia qualifizieren © DVV

Der neue Bundestrainer Luciano Pedulla hat derzeit nur wenig Hoffnung, dass er mit den deutschen Volleyballerinnen bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro dabei ist.

"Aktuell sind unsere Chancen bei 20 Prozent, weil neben uns noch vier, fünf weitere Teams die Chance auf das Ticket haben", sagte der Italiener bei seiner offiziellen Vorstellung in Stuttgart.

Die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) war 2008 in Peking und 2012 in London nicht dabei. Und auch diesmal dürfte es schwierig werden.

Beim europäischen Qualifikationsturnier in Ankara/Türkei (4. bis 9. Januar) erhält nur der Sieger ein Ticket für Rio 2016. Der Zweit- und Drittplatzierte bekommen eine weitere Chance bei einem Achter-Turnier in Japan.

Pedulla hatte seinen Posten Mitte Mai angetreten, beim internationalen Turnier in Montreux/Schweiz wurde das DVV-Team unter der Regie des 57-Jährigen Fünfter. "Mein erster Eindruck ist: die deutschen Spielerinnen haben eine sehr gute Einstellung, sie wollen lernen und meine Philosophie kennenlernen", sagte Pedulla.

Bei den Europaspielen in Baku (12. bis 28. Juni) will der Bundestrainer mit den "Schmetterlingen" den nächsten Schritt machen. "Unser erstes Ziel ist das Erreichen des Viertelfinals", sagte Pedulla. Die DVV-Mannschaft trifft in der Vorrunde auf Bulgarien, Serbien, die Niederlande, Russland und Kroatien.

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