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Die deutschen Volleyballerinnen jubeln
Die deutschen Volleyballerinnen feiern ihren zweiten Sieg beim Grand Prix © Getty Images

Die deutschen Volleyballerinnen haben mit einem Kraftakt die Chance auf die Teilnahme am Grand-Prix-Finalturnier gewahrt.

Die Mannschaft von Bundestrainer Luciano Pedulla zwang in ihrem zweiten Spiel beim zweiten Grand-Prix-Vorrundenturnier in Sao Paulo Belgien mit 3:1 (21:18, 23:25, 25:21, 25:15) in die Knie und sicherte sich damit drei wichtige Punkte für die Gesamtwertung.

Zum Auftakt hatten die deutschen Frauen gegen Thailand überraschend glatt mit 0:3 verloren.

"Wir haben mit einer anderen Einstellung gespielt, die uns sehr gut getan hat. Wir hatten deutlich mehr Aggressivität im Aufschlag, konnten dadurch auch besser im Block und in der Abwehr agieren. Das Spiel war der Schritt nach vorne, den ich von der Mannschaft sehen wollte", sagte Pedulla.

Auch Kapitänin Margareta Kozuch war zufrieden: "Es war eine super Mannschaftsleistung. Zwar hat nicht alles perfekt funktioniert, und wir haben auch nicht unser komplettes Potenzial
ausschöpfen können, aber wir hatten wieder tolles Gefühl von Geschlossenheit im Team. Wir haben in schwierigen Situationen passend geantwortet."

Auf dem Weg zur angestrebten Teilnahme am Grand-Prix-Finale am letzten Juli-Wochenende in Omaha/Nebraska wartet in Sao Paulo als letzter Gegner am Sonntag (15.00) Uhr Gastgeber und Olympiasieger Brasilien, der bislang alle fünf Spiele gewonnen hat.

Beim Grand-Prix-Auftakt im chinesischen Ningbo hatte Deutschland nur das abschließende Spiel gegen die Dominikanische Republik gewonnen (3:0).

Die Entscheidung um eine Final-Teilnahme in Omaha fällt voraussichtlich bei Deutschlands "Heimspiel" in Stuttgart (16. bis 18. Juli). Dort sind in der Reihenfolge die Türkei, Serbien und erneut die Dominikanische Republik die Gegner.

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