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Die deutschen Frauen verpassen nach der Pleite gegen die Türkei wohl das Finale des Grand Prix. Nun muss das Team von Bundestrainer Luciano Pedulla auf Thailand hoffen.

Die deutschen Volleyballerinnen haben nach einer bitteren Niederlage vor heimischem Publikum ihre Chancen auf das Grand-Prix-Finale wohl verspielt.

Beim letzten Vorrundenturnier in Stuttgart unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Luciano Pedulla am Freitagabend der zuvor sieglosen Türkei mit 2:3 (25:20, 26:28, 29:31, 25:14, 16:18) und hat die Qualifikation für die Endrunde in Omaha/Nebraska am letzten Juli-Wochenende nicht mehr selbst in der Hand.

Pedulla sehr enttäuscht

"Wir haben heute eine gute Möglichkeit verspielt, ich bin sehr enttäuscht", sagte Pedulla: "Wir haben viele Fehler gemacht, so kann man kein Spiel gewinnen."

Mit weiterhin neun Punkten liegt die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) weiter auf Position sieben der Zwölfertabelle. Rang sechs würde reichen, da die USA als Gastgeber bereits für das Grand-Prix-Finale qualifiziert sind.

Deutschland braucht nun zum Abschluss in Stuttgart jedoch noch einen Sieg gegen Serbien am Samstag (ab 18 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) und muss zudem auf einen unwahrscheinlichen Ausrutscher von Konkurrent Japan (10 Punkte) gegen Thailand (8) hoffen.

Wunder nötig

"Es ist noch möglich, aber es ist sehr, sehr, sehr schwierig. Wir müssen es versuchen", sagte Pedulla.

Schon gegen die Türkinnen taten sich die "Schmetterlinge" allerdings überraschend schwer und ließen sich nicht nur in den Sätzen zwei und drei den Schneid abkaufen. Auch in der entscheidenden Phase im Tiebreak hatte Deutschland trotz des Heimvorteils weniger Sicherheit in seinem Spiel.

Im zweiten Gruppenspiel des Tages bezwang Serbien die Dominikanische Republik mit 3:0 (25:13, 25:21, 25:16)

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