vergrößernverkleinern
Kaliberda
Der Olympia-Traum der deutschen Volleyball wird immer wahrscheinlicher © Getty Images

Nach dem zweiten Dopingfall eines russischen Nationalspielers könnte das DVV-Team doch noch nach Rio reisen. Für Bundestrainer Vitalj Heynen ist der Fall klar.

Für die deutschen Volleyballer wird der Traum von einer Olympiateilnahme in Rio de Janeiro immer konkreter. Grund ist der zweite Dopingfall eines russischen Volleyball-Nationalspielers binnen kürzester Zeit.

Nach einem positiven Dopingbefund beim russischen Volleyball-Nationalspieler Alexander Markin beim Qualifikationsturnier für die Sommerspiele im Januar in Berlin, dieser Fall wurde am 9. März bekannt, berichtet das Internetportal "World of Volley" nun, dass Alexei Obmotschajew positiv getestet wurde. Dabei beruft sich die Internetseite auf russische Medien.

Aus den genannten Quellen geht jedoch nicht hervor, wann der Dopingtest gemacht wurde und ob dem Olympiasieger jetzt im schlimmsten Fall die nachträgliche Olympia-Disqualifikation droht. 

Laut Regelwerk muss eine Mannschaft ausgeschlossen werden, wenn es zwei oder mehr positive Befunde gegeben hat.

Die DVV-Mannschaft des damaligen Bundestrainers Vital Heynen war im Halbfinale der Veranstaltung am späteren Sieger Russland gescheitert und hatte damit Platz drei und das Startrecht für das letzte Qualifikationsturnier verpasst. Nur die Russen lösten als Gewinner des Berlin-Turniers das Ticket für Rio de Janeiro direkt.

Für Heynen scheint der Fall klar. "Nach dem Fall Markin war meine Frage: Und nun FIVB? Nach dem Fall Obmotschajew gibt es keine Frage mehr. Die Sachlage ist klar ...", twitterte Heynen.

Alexei Obmotschajew stand bei der Olympia-Qualifikation im russischen Kader. Gegen Deutschland kam er zwar nicht zum Einsatz, aber im Finale gegen Frankreich.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel