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FIVB Kish Island Open - Day 4
Bisher gibt es in Italien keine Regeln zum Umgang mit transsexuellen Spielern im Volleyball © Getty Images

Im italienischen Volleyball ist eine Diskussion um den Einsatz von transsexuellen Spielern entbrannt. Vereine könnten deren physische Stärke gezielt ausnutzen.

Der Einsatz eines brasilianischen Transsexuellen sorgt im italienischen Volleyball für Diskussionsstoff. Der süditalienische Zweitligist Golem Palmi setzte am Sonntag erstmals die 32-jährige Tiffany Pereira da Abreu ein, die sich vor kurzem einer Operation zur Geschlechtsumwandlung unterzogen hatte. Zuvor hatte die Angreiferin unter ihrem Geburtsnamen Rodrigo für das belgische Männerteam Dero Zele-Berlare gespielt.  

Regeln bei Transsexuellen unklar 

Laut Corriere dello Sport wandte sich Mauro Fabris, Präsident der italienischen Volleyball-Liga der Frauen, mit der Bitte um Klärung des Sachverhalts sowohl an das Olympische Komitee (CONI) als auch an den nationalen Verband. "Wir haben vollen Respekt vor den einzelnen Spielern. Doch wir müssen wissen, welche Regeln in solchen Fällen gelten. Nicht in allen Ländern sind die Prozeduren zur Geschlechtsumwandlung dieselben", sagte Fabris.

Laut verschiedener italienischer Medienberichte gibt es die Befürchtung, dass weitere Teams auf Transsexuelle zurückgreifen könnten, um deren physische Stärke zu nutzen.

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