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Aljona Savchenko trennt sich von ihrem Trainer

Paarlauf-Weltmeisterin Aljona Savchenko setzt beim Neustart mit ihrem französischen Partner Bruno Massot anscheinend nicht mehr auf Ingo Steuer.

"Aljona sagte mir, sie habe kein Vertrauen mehr zu mir und wörtlich: 'Du bist nicht mehr unser Trainer'", wird der 47-jährige Steuer von der "Bild"-Zeitung zitiert.

Eigentlich war geplant, dass das Paar vom ehemaligen Weltmeister betreut wird.

Lediglich die Finanzierung war nicht geregelt, da der Coach wegen seiner früheren Tätigkeit als inoffizieller Stasi-Mitarbeiter von der Deutschen Eislauf-Union (DEU) bislang nicht bezahlt werden darf.

Nun kam es offenbar zur Trennung.

"Aljona sagte, die Deutsche Eislauf-Union könne mich nicht zahlen, und ich sei ihr zu teuer. Ich könne sie aber umsonst trainieren. Das werde ich natürlich nicht tun", sagte Steuer und wurde deutlich: "Der muss irgendjemand was ins Gehirn gepflanzt haben. Ich werde aufs Abstellgleis geschoben."

Seine Enttäuschung, vor allem über die Umstände der Trennung, wollte Steuer nicht verbergen: "Ich wurde vor vollendete Tatsachen gestellt. Die drehen völlig durch! Ich habe Bruno von den Rollschuhen befreit, ihm Eislaufen beigebracht, keinen Cent aus den Shows gesehen."

Savchenko war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Erst am Montag hatte DEU-Sportdirektor Udo Dönsdorf bestätigt, dass die gebürtige Ukrainerin und Masson künftig für Deutschland an den Start gehen würden.

Auch der 25-jährige Masson will die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen.

Steuer hatte Savchenko und deren alten Partner Robin Szolkowy zu fünf WM- und vier EM-Titeln sowie zu Olympiabronze 2010 und 2014 geführt.

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