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Anke Karstens und Amelie Kober haben neue Medaillen-Hoffnungen geweckt

Nach dem olympischen Doppelschlag durch Anke Karstens und Amelie Kober hoffen die deutschen Snowboarder auch bei der WM in Kreischberg/Österreich (15. bis 25. Januar 2015) auf "zwei bis drei Medaillen".

Dieses Ziel gab Michael Hölz, der Präsident des Verbandes Snowboard Germany, am Dienstag in München aus.

Karstens (Bischofswiesen) und Kober (Miesbach) hatten in Sotschi mit Silber und Bronze im Parallel-Slalom die beiden einzigen Medaillen im Bereich Snowboard geholt.

Hölz zeichnete das Duo ebenso wie Weltcup-Sieger Paul Berg (Konstanz) als "Athleten des Jahres" aus.

"Ruft euch die Emotionen ins Gedächtnis zurück, wir brauchen sie in Kreischberg", sagte Hölz eingedenk der zurückliegenden Erfolge bei der Ehrung.

Snowboard Germany hat allerdings nach wie vor mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen.

Zwar darf der Verband auf eine Aufstockung seines Etats hoffen, der bis zu Olympia 2018 rund eine Million Euro beträgt. Geschäftsführer Stefan Knirsch sieht bei der vom Bundesministerium des Innern in Aussicht gestellten Summe aber "nur zweieinhalb statt der erhofften fünf Schritte vorwärts".

Hölz und Knirsch hatten auf eine Aufstockung der Mittel um 50 Prozent gedrängt. Realistisch sind wohl 25.

Bei der WM hofft der Verband weiterhin auf seine gestandenen Leistungsträger um Karstens (29), Kober (26) und Titelverteidigerin Isabella Laböck (Klingenthal/28).

"Nach dem Erfolg von Sotschi habe ich noch mehr Selbstvertrauen", sagte Karstens, die sich in der Wettkampfpause entschloss, bis 2018 weiterzufahren. Neben der WM sind die beiden Heim-Weltcups am 7. Februar am Sudelfeld (Parallel-Riesenslalom) und am 14. März in Winterberg (Parallel-Slalom) die Saisonhöhepunkte.

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