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Für Konstantin Schad verpasst das Finale am Feldberg
Konstantin Schad scheiterte bei der WM in Kreischberg bereits im Achtelfinale des Snowboardcross © getty

Snowboardcrosser Konstantin Schad aus Fischbachau hat bei den X-Games in Aspen/Colorado die Wiedergutmachung für das frühe WM-Aus in der vergangenen Woche unglücklich verpasst.

Der 27-Jährige, im Vorjahr Dritter beim traditionellen Event in den USA, stürzte im Finale der besten Sechs und musste sich im Ziel mit Platz fünf zufrieden geben. Der Italiener Omar Visintin hatte Schad zu Fall gebracht.

"Es ist so unfassbar bitter", sagte Schad: "Da liegt man bis kurz vor Ende des Rennens an zweiter Stelle auf Medaillenkurs, und nur weil wieder einmal ein Italiener zwei grobe Fahrfehler aneinanderreiht, wird man noch abgeschossen."

Bereits in der Vergangenheit war es bei verschiedenen Wettbewerben zu Kollisionen mit Mitgliedern der italienischen Nationalmannschaft gekommen. "Ich weiß, dass es zu unserem Sport dazugehört, aber nach der mittlerweile fünften 'Italiener-Bombe' in einem großen Finale fragt man sich schon, womit man das eigentlich verdient hat", sagte Schad.

Teamkollege Paul Berg (Konstanz), der zweite Deutsche, der beim Einladungsevent dabei war, schied bei seiner X-Games-Premiere im Viertelfinale aus.

Der Sieg ging an den Kanadier Kevin Hill, der Visintin und Nate Holland (USA) auf die Plätze zwei und drei verwies. Bei den Damen setzte sich Lindsey Jacobellis (USA) vor Dominique Maltais (Kanada) und Nelly Moenne Loccoz (Frankreich) durch.

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