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Felix Loch-Rodeln
Felix Loch holte bei den olympischen Spielen 2014 in Sotschi die Goldmedaille © Getty Images

Olympiasieger Felix Loch hat bei der Rodel-WM in Sigulda überraschend die erfolgreiche Titelverteidigung verpasst.

Der 25-Jährige musste sich am Sonntag dem Russen Semen Pawlitschenko geschlagen geben und belegte Rang zwei.

Loch vergab damit die Chance auf seinen dritten WM-Titel in Folge, ein Coup, der bislang keinem Rodler gelungen ist. Bronze ging an den Österreicher Wolfgang Kindl.

"Semen ist einfach gewaltig gefahren. Ich habe alles versucht und mich noch um einen Platz verbessert. Ich kann mit dem zweiten Platz super leben", sagte Loch in der ARD: "Die Russen trainieren hier einfach sehr, sehr viel. Aber nächstes Jahr sind wir am Zug mit der WM im Königssee. Das wird etwas ganz Besonderes."

Andi Langenhan belegte den fünften Rang, Johannes Ludwig wurde Achter. Julian von Schleinitz musste sich mit dem neunten Platz begnügen.

"Das ist immer noch ein gutes Ergebnis", sagte Bundestrainer Norbert Loch: "Bei den Männern ist es zur Zeit eben ganz brutal. Da bist du schnell mal Zweiter, und wenn du Pech hast auch schnell mal Zehnter."

Schon vor der abschließenden Teamstaffel am Nachmittag endete durch Lochs Silberrang auch der Traum von vier Goldmedaillen in vier Wettbewerben.

Am Samstag hatten die Olympiasieger Natalie Geisenberger und Tobias Wendl/Tobias Arlt ihre Titel erfolgreich verteidigt.

"Ich bin überglücklich und stolz, die letzten Erfolge waren keine Eintagsfliege", sagte Geisenberger vor allem mit Blick auf ihren Sieg bei den Spielen 2014 in Sotschi: "Das letzte Jahr ist extrem gut gelaufen, und jetzt konnte ich das Niveau halten."

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