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Richard Freitag machte im zweiten Durchgang von Zakopane zwei Plätze gut
Richard Freitag machte im zweiten Durchgang von Zakopane zwei Plätze gut © Getty Images

In Zakopane trumpft Freitag beim Österreicher Doppelsieg auf. Die deutschen Biathlon-Männer müssen sich knapp geschlagen geben. SPORT1 fasst die Ereignisse des Wintersport-Tages zusammen.

SPORT1 fasst die Ereignisse des Tages zusammen:

+++ Skispringen: Freitag klettert auf Platz 6 +++

Ohne Weltmeister Severin Freund haben die deutschen Skispringer beim Weltcup im polnischen Zakopane enttäuscht. Beim Doppelsieg der Österreicher Stefan Kraft und Michael Hayböck trumpfte einzig Richard Freitag auf. Der Sachse kletterte im zweiten Durchgang von Platz 8 auf 6.

Stephan Leyhe (Willingen) und Andreas Wellinger (Ruhpolding) belegten die Plätze 18 und 19.
Topfavorit Peter Prevc (296,7) musste sich nach vier Siegen in Folge dagegen mit Rang drei begnügen. Im Gesamtweltcup baute Prevc mit 1084 Punkten seine Führung auf Freund (779) dennoch weiter aus.

Gleich drei DSV-Adler schafften es erst gar nicht in den zweiten Durchgang: Team-Olympiasieger Andreas Wank (Hinterzarten), Routinier
Michael Neumayer (Oberstdorf) und der erst 19 Jahre alte David Siegel (Baiersbronn) kamen nicht über die Ränge 34, 36 und 37 hinaus.

+++ Biathlon: Männerstaffel in Antholz auf Platz zwei +++

Die deutsche Männerstaffel ist zum Abschluss des Biathlon-Weltcups im italienischen Antholz zum ersten Mal in dieser Saison auf das Podest gestürmt. Das Quartett mit Erik Lesser, Benedikt Doll, Arnd Peiffer und Simon Schempp belegte nach 4x7,5 km in Südtirol den zweiten Platz und musste sich nur Olympiasieger Russland knapp geschlagen geben. Dritter wurde Norwegen.

Der glänzend aufgelegte Doppel-Weltmeister Lesser brachte seine Mannschaft dank einer tadellosen Schießleistung schnell in Führung und übergab mit sieben Sekunden Vorsprung auf Doll. Der 25-Jährige war als einziger des Teams im vergangenen Jahr nicht beim WM-Sieg in Kontiolahti dabei und zeigte beim Stehendschießen Nerven. Doll musste in die Strafrunde und wurde bis auf Platz acht durchgereicht.

Der frühere Staffel-Weltmeister Peiffer übernahm als Fünfter und kämpfte sich ohne Nachlader zwei Plätze nach vorne. Schempp, der sich nach seiner Krankheitspause mit den Plätzen eins (Sprint) und zwei (Verfolgung) eindrucksvoll zurückmeldete, kämpfte sich erneut nach ganze vorne und musste sich erst im Schlussspurt mit einer Sekunde Rückstand dem Russen Anton Schipulin geschlagen geben.

Die Frauen hatten den Weltcup zuvor erstmals in dieser Saison ohne Podestplatz abgeschlossen. Die ersatzgeschwächte DSV-Staffel in der Besetzung Karolin Horchler, Miriam Gössner, Vanessa Hinz und Franziska Hildebrand lief beim Sieg Frankreichs nach zwei Strafrunden nur auf den zehnten Rang. Zuvor hatten die deutschen Frauen ohne die viermalige Saisonsiegerin Laura Dahlmeier (Erkältung) auch in den Einzelrennen das Podium verpasst.

+++ Shorttrack: Seidel holt EM-Bronze in Sotschi +++

Die große deutsche Shorttrack-Hoffnung Anna Seidel hat am Schlusstag der EM im russischen Sotschi ihre erste Medaille bei einer internationalen Meisterschaft gewonnen. Die 17-Jährige lief am Sonntag auf der Olympiabahn von 2014 im Finale über 1000 m in 1:33,440 Minuten auf den dritten Platz und sicherte sich damit Bronze.

Im spannenden Finish musste sich Seidel nur der bereits über 500 und 1500 m siegreichen Britin Elise Christie (1:33,285) sowie der Niederländerin Suzanne Schulting (1:33,347) geschlagen geben. 

An die Bahn in Sotschi hat Seidel ohnehin gute Erinnerungen. Bei den Olympischen Spielen vor zwei Jahren war sie als 15-Jährige überraschend ins 1500-m-Halbfinale gelaufen und hatte sich damit erstmals ins Rampenlicht gelaufen.

Auf ihrer Spezialstrecke hatte Anna Seidel am Samstag als Vierte noch knapp das Podest verpasst. Ihre Dresdner Teamkollegin Bianca Walter war dort im Viertelfinale ausgeschieden, über die 1000 m kam für Walter das Aus im Halbfinale. Auch über die 3000 m erreichte Seidel am Schlusstag Rang vier.
 

Bei den Männern verpasste Christoph Schubert (Dresden) über 1500 m als Halbfinal-Dritter nur knapp den Sprung in den Endlauf und wurde am Ende Zwölfter. Felix Spiegl (München) scheiterte bereits im Vorlauf und beendete das Rennen auf Rang 32. Am Sonntag war für Spiegl im 1000-m-Halbfinale Schluss.

+++ Ski alpin: Dopfer fährt in Kitzbühel aufs Podest +++

Ski-Rennläufer Fritz Dopfer hat beim Slalom-Klassiker in Kitzbühel seinen ersten Weltcup-Sieg erneut nur knapp verpasst.

Der 28 Jahre alte WM-Zweite aus Garmisch belegte auf dem berühmten Ganslernhang im österreichischen Ski-Mekka den dritten Rang hinter den beiden derzeit weltbesten Slalom-Läufern Henrik Kristoffersen (Norwegen) und Marcel Hirscher (Österreich).

Nach dem ersten Lauf hatte Dopfer noch in Führung gelegen, am Ende fehlten ihm 0,45 Sekunden zum ersten Sieg im Weltcup. Felix Neureuther (Partenkirchen) erreichte geschwächt durch eine Erkältung immerhin Rang sieben. Stefan Luitz (Bolsterlang), der mit der Startnummer 69 ins Rennen gegangen war, glänzte mit Rang 16. Kristoffersen fuhr von Rang zwölf nach dem ersten Lauf noch zu seinem fünften Sieg im sechsten Slalom der Saison.

+++ Nordische Kombination: Deutscher Doppel-Sieg +++

Die Kombinierer Fabian Rießle und Eric Frenzel haben im französischen Chaux-Neuve für einen deutschen Doppelsieg gesorgt.

Rießle hatte bei seinem zweiten Saisonerfolg 2,3 Sekunden Vorsprung auf Olympiasieger Frenzel und baute seine Führung im Gesamtweltcup aus. Mit 394 Punkten liegt der 25-Jährige knapp vor Titelverteidiger Frenzel (371), der am Samstag seinen 25. Weltcup-Sieg gefeiert hatte.

Den letzten deutschen Doppelsieg hatte es im Januar 2015 ebenfalls in Chaux-Neuve gegeben, als Frenzel vor Rießle gewonnen hatte. Rang drei ging am Sonntag an den Japaner Akito Watabe. Weltmeister Johannes Rydzek (Oberstdorf) rundete als Sechster das erstklassige deutsche Ergebnis ab.

+++ Snowboard: Schad Elfter und 13. am Feldberg +++

Snowboardcrosser Konstantin Schad hat beim ersten Heim-Weltcup seit über zehn Jahren das angestrebte Finale knapp verpasst.

Der 28 Jahre alte Rosenheimer musste sich bei den ersten Sprintrennen der Weltcup-Geschichte am Feldberg mit den Plätzen elf und 13 begnügen. Während er am Samstag das Finale nur knapp verpasste, war Schad am Sonntag weitgehend chancenlos.

"Ich bin das Ganze zu verbissen angegangen", sagte Schad in der ARD, "so, wie ich es mir zurechtgelegt hatte, hat es nicht funktioniert. Und die anderen sind halt auch keine Trottel." Die Enttäuschung beim besten deutschen Crosser war groß. "Das ist ein ganz bitteres Gefühl", sagte er nach dem Viertelfinal-Aus am Sonntag, "da hast du eine Leere im Bauch, und der Strom schießt dir komplett aus dem Körper."

Die Tagessiege im Schwarzwald gingen an den Olympiazweiten Nikolaj Oljunin (Russland) sowie Olympiasieger Pierre Vaultier aus Frankreich. Bei den Frauen gewann Olympiasiegerin Eva Samkova aus Tschechien am Samstag, am Sonntag setzte sich Nelly Moenne-Lococz (Frankreich) durch. Hanna Ihedioha aus Dingolfing scheiterte jeweils im Viertelfinale.

+++ Langlauf: Staffel verpasst Podest um Zentimeter +++

Die deutschen Skilangläufer haben ihr erstes Staffel-Podest seit fast fünf Jahren nur um wenige Zentimeter verpasst. Schlussläufer Thomas Bing (Dermbach) führte das DSV-Quartett in Nove Mesto auf Platz vier, zum Treppchen fehlten nur 0,3 Sekunden. Der Sieg nach 4x7,5 km ging an Topfavorit Norwegen um Weltcup-Spitzenreiter Martin Johnsrud Sundby.

Startläufer Andreas Katz (Baiersbronn) hatte das DSV-Team zunächst auf Rang sieben geführt, Jonas Dobler (Traunstein) und Florian Notz (Römerstein) starteten anschließend eine Aufholjagd. Im Zielspurt musste sich Bing (Dermbach) knapp den Italienern mit Sprintstar Federico Pellegrino geschlagen geben. Letztmals auf dem Podest gestanden hatte eine deutsche Männer-Staffel am 6. Februar 2011 in Rybinsk.

Norwegen gewann nach 1:08:29,0 Stunden klar vor Russland. Damit haben die Skandinavier neun der letzten elf Weltcup-Staffeln gewonnen. Allerdings musste sich Norwegen II zeitgleich mit dem DSV-Team mit dem vierten Rang begnügen. In der ersten Staffel der Saison hatte das Team Norge mit drei Teams die ersten drei Plätze belegt.

Im Einzelrennen über 15 km am Samstag hatte Dobler auf dem 17. Rang für das beste deutsche Ergebnis gesorgt. Seinen ersten Saisonsieg holte überraschend der Franzose Maurice Manificat, der Dominator Sundby auf Rang zwei verwies.

+++ Biathlon: Frauen-Staffel enttäuscht in Antholz +++

Die deutschen Biathletinnen müssen erstmals in dieser Weltcup-Saison die Heimreise ohne Podestplatz antreten.

Die ersatzgeschwächte DSV-Staffel in der Besetzung Karolin Horchler (Clausthal-Zellerfeld), Miriam Gössner (Garmisch), Vanessa Hinz (Schliersee) und Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld) lief am Sonntag in Antholz nach zwei Strafrunden über 4x6 km nur auf den zehnten Rang. Zuvor hatten die deutschen Frauen auch in den Einzelrennen das Podium verpasst.

In Abwesenheit der erkrankten Staffel-Weltmeisterin Laura Dahlmeier und der starken Maren Hammerschmidt war das Quartett des Deutschen Skiverbandes (DSV), das in diesem Winter zweimal auf Platz zwei gestürmt war, von Beginn an wegen Schwächen am Schießstand chancenlos. Der Sieg ging an Frankreich vor Tschechien (+17,2 Sekunden) und Russland (+21,1).

Gössner patzte nach einem fehlerfreien ersten Schießen stehend und musste wie in der vergangenen Woche in Ruhpolding in die Strafrunde. "Es ist leider passiert, ich kann es mir nicht erklären. In der Staffel will man eigentlich alles gut machen", sagte die enttäuschte Gössner in der ARD.

Zuvor hatte das Rennen bereits für Horchler schlecht begonnen. "Das ist ein Unding für mich", sagte die 26-Jährige, die vier Nachladepatronen benötigte und schon mit einer Minute Rückstand an Gössner übergab. Für kurze Zeit nährte Hinz an Position drei danach mit ihrem guten Liegendschießen Hoffnungen - die später mit der nächsten Strafrunde endgültig starben. Für Hildebrand ging es nur noch um Schadensbegrenzung.

Bessere Chancen auf eine Top-Platzierung besitzen ab 14.40 Uhr die deutschen Männer. Angeführt von Übeflieger Simon Schempp (Uhingen) will die DSV-Staffel zum ersten Mal in dieser Saison das Podium erobern.

+++ Ski alpin: Rebensburg stark bei 75. Vonn-Sieg +++

Viktoria Rebensburg ist trotz einer wahren Chaosfahrt beim Weltcup-Super-G von Cortina d'Ampezzo aufs "Stockerl" gerast. Die Riesenslalom-Olympiasiegerin von 2010 hatte auf der Tofana-Piste große Probleme und beim letzten Sprung mit aufgestellten Skiern kurze Zeit Rücklage, rettete sich aber ins Ziel.

Rebensburgs Rückstand auf Speed Queen Lindsey Vonn (USA), die einen Tag nach ihrem Abfahrtstriumph ihren 75. Weltcup-Sieg holte, betrug 1,15 Sekunden. Für die 26-Jährige aus Kreuth am Tegernsee, die in der Abfahrt als Achte noch enttäuschte, war es die dritte Podestfahrt in diesem Winter - die erste in einem Speed-Rennen seit Platz drei in der Abfahrt von Cortina/Italien vor fast genau einem Jahr.

Vonn kommt indes dem Weltcup-Rekord des großen Schweden Ingemar Stenmark (86 Siege) immer näher. Bei ihrem dritten Sieg im dritten Super-G der Saison lag die 31-Jährige 0,69 Sekunden vor Tina Weirather aus Liechtenstein. Vonn übernahm damit auch die Führung im Gesamtweltcup von Lara Gut aus der Schweiz, die nur Fünfte (+1,31) wurde.

+++ Nordische Kombination: Frenzel in Lauerstellung +++

Olympiasieger Eric Frenzel greift beim Weltcup der nordischen Kombinierer im französischen Chaux-Neuve nach seinem dritten Sieg in Folge. Der Sachse stand mit 118,5 m den weitesten Sprung des Tages und geht als Dritter in den Skilanglauf um 13.30 Uhr.

Sein Rückstand auf den führenden Norweger Jarl Magnus Riiber beträgt nur vier Sekunden. Zwischen den beiden hat sich in Haavard Klemetsen (+2 Sekunden) ein weiterer Norweger platziert.

Frenzel kann zudem mit seinem Teamkollegen Fabian Rießle (Breitnau) einen Zug aufmachen, der Weltcup-Spitzenreiter geht vier Sekunden hinter Frenzel als Vierter in die Loipe. Gute Aussichten auf das Podest hat zudem Weltmeister Johannes Rydzek (Oberstdorf) als Sechster.

+++ Langlauf: Frauen-Staffel trotz Patzer Vierter +++

Die deutschen Skilangläuferinnen haben in der letzten Staffel der Saison trotz eines Patzers mit Rang vier überzeugt. Beim Triumph der seit 2009 im Weltcup ungeschlagenen Norwegerinnen fehlte Denise Herrmann, Julia Belger (beide Oberwiesenthal), Stefanie Böhler (Ibach) und Nicole Fessel (Oberstdorf) in Nove Mesto am Ende knapp eine Minute zum Podest.

Gut die Hälfte des Rückstands ging auf das Konto von Schlussläuferin Fessel. Die 32-Jährige bog etwa drei Kilometer vor dem Ziel gemeinsam mit der Schwedin Marika Sundon im Wald auf die falsche Runde ab, bemerkte den Irrtum aber nach wenigen Sekunden und drehte um. Auf das Endergebnis hatte der Fehler keine Auswirkungen.

Norwegen mit Tour-de-Ski-Siegerin Therese Johaug gewann nach 4x5 Kilometern in 50:17,2 Minuten mit 42,1 Sekunden Vorsprung auf die USA, Rang drei ging an Finnland. Das Team Norge ist seit mehr als sechs Jahren in Weltcup-Staffeln ungeschlagen, im November 2009 hatten die Skandinavierinnen zuletzt gegen den Erzrivalen Schweden verloren.

Deutschland I hielt lange Zeit gut mit, das Podest war aber nie in Reichweite. Zudem überzeugte auch Deutschland II mit den Talenten Katharina Hennig (Oberwiesenthal), Victoria Carl (Zella-Mehlis), Antonia Fräbel (Asbach) und Sofie Krehl (Oberstdorf) auf Rang sieben. Damit warten die deutschen Frauen seit März 2010 auf ein Staffel-Podest.

Johaug hatte schon am Samstag das Einzelrennen über zehn Kilometer gewonnen und ihre Rekordjagd fortgesetzt. Die Norwegerin feierte ihren elften Weltcup-Sieg der Saison, die Bestmarke ihrer Landsfrau Marit Björgen aus dem Winter 2011/2012 steht bei 17 Siegen. Beste Deutsche bei teilweise starkem Schneefall wurde Stefanie Böhler (Ibach) auf Rang 16.

+++ Ski alpin: Dopfer greift nach Sieg +++

Ski-Rennläufer Fritz Dopfer darf beim Slalom-Klassiker in Kitzbühel auf seinen ersten Weltcup-Sieg hoffen. Der 28 Jahre alte Garmischer geht auf dem anspruchsvollen Ganslernhang als Führender ins Finale ab 13.30 Uhr.

Dopfer, WM-Zweiter im Slalom, hat einen Vorsprung von 0,18 Sekunden auf Vorjahressieger Mattias Hargin aus Schweden. Platz drei belegt der Österreicher Marco Schwarz (+0,33), Felix Neureuther (Partenkirchen) hat als Elfter im Zwischenklassement 0,74 Sekunden Rückstand.

Auch Dominik Stehle (Obermaiselstein/1,19) auf Platz 16, Linus Strasser (München/1,24) als 18. und Stefan Luitz (Bolsterlang/1,31) auf Rang 20 kamen in den zweiten Durchgang der besten 30.

Wie tags zuvor die Abfahrt auf der benachbarten Streif wurde auch der Torlauf von einem folgenschweren Sturz überschattet. Olympiasieger Giuliano Razzoli, der das Rennen eröffnete, kam nach wenigen Toren zu Fall und musste mit dem Helikopter abtransportiert werden.

"Als ich den Hubschrauber gehört habe, ist es mir ein bisschen anders geworden", sagte Dopfer, der mit Startnummer 3 an der Reihe war, in der ARD. Auch Neureuther meinte: "Es ist nicht so einfach, wenn man die Nummer 1 sieht, wie er Schwierigkeiten hat und sich auch noch verletzt."

+++ Langlauf: Fessel verläuft sich im Wald +++

Skilangläuferin Nicole Fessel hat sich in der Frauenstaffel im tschechischen Nove Mesto einen seltenen Fauxpax geleistet. Die deutsche Schlussläuferin bog gemeinsam mit der Schwedin Marika Sundon etwa drei Kilometer vor dem Ziel im Wald auf die falsche Runde ab, bemerkte den Irrtum aber nach wenigen Sekunden.

Fessel und Sundon bremsten ab, drehten sich um, verloren durch die zusätzlichen Meter aber mindestens 30 Sekunden. Am vierten Platz im Gesamtergebnis hinter Norwegen, USA und Finnland änderte der Fehler allerdings nichts.

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