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Die zweimalige Staffel-Weltmeisterin Miriam Gössner hofft vor dem am Sonntag beginnenden Weltcup-Winter auf Nachsicht mit den deutschen Biathletinnen.

"Wir sind eine sehr junge Mannschaft, alles muss sich neu sortieren und jeder muss Fuß fassen können. Ich hoffe, dass die Medien und die Zuschauer ein bisschen gnädiger sind und uns die Zeit geben, die wir zum Reifen brauchen", sagte Gössner.

Nach ihrer monatelangen Verletzungspause in Folge eines Fahrradunfalls wird die Garmischerin zum Auftakt im schwedischen Östersund in den Weltcup zurückkehren und das recht unerfahrene Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) anführen.

Nach dem Rücktritt von Doppel-Olympiasiegerin Andrea Henkel stehen die Skijägerinnen vor einer schwierigen Saison. "Jede von uns wird ihr Bestes geben, keine läuft mit Absicht langsam oder schießt daneben. Ich fände es unfair, wenn man die ganze Zeit nur draufhaut", sagte Gössner.

Die dreimalige Weltcupsiegerin werde auch nicht von Anfang an wieder auf Topniveau laufen können.

"Es wird bestimmt ein bisschen brauchen, bis alles wieder 100 Prozent super ist, aber ich bin mir sicher, dass das wieder werden kann", sagte die Lebensgefährtin von Alpin-Star Felix Neureuther. Wieder Siege zu feiern, sei aber trotzdem ihr Ziel: "Ich trainiere, um wieder ganz vorne mitzulaufen. "

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