vergrößernverkleinern
Magdalena Neuner (l.) findet die Versetzung von Miriam Gössner richtig
Magdalena Neuner (l.) findet die Versetzung von Miriam Gössner richtig © imago

Biathlon-Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner hat die vorübergehende Versetzung ihrer ehemaligen Zimmerkollegin Miriam Gössner aus dem Weltcup in den zweitklassigen IBU-Cup als "richtigen Schritt" bezeichnet.

"Auch dass sie in Ruhpolding nicht startet, finde ich gut. Nicht, weil ich Miri den Weltcup nicht gönne, sondern weil es im IBU-Cup einfacher ist für den Kopf. Sie ist aus der Schusslinie", sagte Neuner der Münchner "tz".

Gössner wurde Anfang Januar vor den beiden Heim-Weltcups in Oberhof und Ruhpolding vom Deutschen Skiverband (DSV) aus der ersten Mannschaft genommen, damit sie fernab der Öffentlichkeit in Polen an ihrer Form arbeiten kann.

Für die zwölfmalige Weltmeisterin Neuner eine gute Entscheidung.

"Wenn sie im Fokus steht, wird ihr in jedem Interview ihr Unfall unter die Nase gerieben, sie soll das aber endlich vergessen dürfen", sagte die 27-Jährige aus Wallgau.

Gössner hatte sich im Frühjahr 2013 bei einem schweren Fahrradunfall mehrere Rückenwirbel gebrochen und musste anschließend auf Olympia in Sotschi verzichten.

Nach einer siebenmonatigen Pause hatte sie zu Saisonbeginn große Probleme im Weltcup.

In der Vorwoche gewann die 24-Jährige aus Garmisch im IBU-Cup den Sprint in Duszniki Zdroj/Polen.

Anstatt in dieser Woche bei ihren Heimrennen in Ruhpolding dabei zu sein, startet die zweimalige Staffel-Weltmeisterin ab Freitag in Ridnaun/Italien erneut in der 2. Liga der Skijäger.

Video

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel